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Oklahoma City und München - Russell Westbrook glänzt schon wieder, Kevin Durant meldet sich gut zurück und macht am Ende im ersten Topspiel für Oklahoma City gegen die San Antonio Spurs den Sack zu.

Die Oklahoma City Thunder haben dank ihres Top-Duos den ersten Kracher der Western Conference für sich entschieden.

Gegen die San Antonio Spurs gelang beim Debüt des neuen Cheftrainers Billy Donovan ein 112:106 (50:55)-Heimerfolg. Der letztjährige NBA-Topscorer Russell Westbrook knüpfte mit 33 Punkten und zehn Assists nahtlos an die vergangene Saison an (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Durant beweist Nervenstärke

Nach hartnäckigen Fußproblemen meldete sich Ex-MVP Kevin Durant mit 22 Zählern zurück. Von diesem Duo angeführt holten die Thunder im letzten Viertel einen Rückstand von sieben Punkten auf.

"Mir hat sehr gut gefallen, wie ruhig und konzentriert die Jungs geblieben sind. Sie haben gekämpft und wussten, dass es auf die Schlussphase ankommen würde", sagte Donovan, der am College mit den Florida Gators zwei Meisterschaften gewonnen hat.

Durant schloss Mitte des Schlussabschnitts einen9:0-Run per Dreier zum 99:97 ab und verwandelte elf Sekunden vor dem Ende auch nervenstark zwei wichtige Freiwürfe zum 110:106.

"Ich weiß, dass es nur eins von vielen Spielen ist. Trotzdem ist es schön, ihm den ersten Sieg gegen ein richtig gutes Team zu ermöglichen. Er war sehr kontrolliert und hat das auf uns übertragen", sagte Durant.

Popovich sauer über Spurs-Patzer

Bei den Spurs stellte Kawhi Leonard mit 32 Punkten eine persönliche Bestleistung auf. Der namhafteste Neuzugang LaMarcus Aldridge (11 Zähler, 5 Rebounds) blieb eher unauffällig.

Auch Tony Parker (10 Zähler) und Tim Duncan (8) kamen nicht wie gewohnt ins Spiel. San Antonio machte in der Schlussphase zudem uncharakteristische Fehler - beispielhaft stand Danny Greens wilder Dreier vor Durants Freiwürfen.

"Wir hatten einige Fehler und Undiszipliniertheiten in unserem Spiel. Sie waren präziser, wir waren zu ungeduldig. Wir brauchen noch etwas Zeit", sagte Trainerlegende Gregg Popovich.

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