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Hawks-Profi Thabo Sefolosha muss sich in New York vor Gericht verantworten
Hawks-Profi Thabo Sefolosha denkt an eine Klage gegen die Stadt New York © dpa Picture-Alliance

Die Verhaftung Thabo Sefoloshas könnte für die Stadt New York bald ein teures Nachspiel haben.

Der Schweizer NBA-Star erwägt nach einem Bericht der New York Post eine Klage auf Schadensersatz in Höhe von 50 Millionen Dollar.

Im April hatte sich Flügelspieler der Atlanta Hawks bei einer rüden Vorgehensweise der Polizei vor einem Nachtklub einen Beinbruch zugezogen, weil er angeblich Widerstand geleistet habe und einen Polizisten als "Zwerg" bezeichnet habe. Inzwischen wurde Sefolosha durch eine Jury komplett entlastet.

"Ich habe noch keine Entscheidung getroffen. Ich habe meinen Anspruch bereits vor fünf Monaten eingereicht. Das ist also nicht völlig neu. Dadurch werden lediglich meine Rechte geschützt - falls ich mich für eine Klage entscheide", sagte Sefolosha bei ESPN.com.

Eine Zivilklage könnte der 31-Jährige entweder gegen die Stadt New York oder die beiden beteiligten Polizeibeamten einreichen.

"Momentan denke ich noch einmal über alles nach, wie es mich und meine Familie beeinflusst hat. Ich mache mir auch über die Auswirkungen Gedanken, die ein Verfahren mit sich bringen könnte", sagte Sefolosha.

Der nächste Schritt für den Teamkollegen von Dennis Schröder wäre in New York, unter Eid eine Aussage zu machen. Danach könnte ihm die Stadt einen Vergleich anbieten.

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