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Flip Saunders war seit 2010 zum zweiten Mal Trainer der Minnesota Timberwolves
Flip Saunders war seit 2010 zum zweiten Mal Trainer der Minnesota Timberwolves © Getty Images

Der Tod des langjährigen Coachs der Minnesota Timberwolves sorgt in der NBA für Bestürzung. Zahlreiche Stars melden sich zu Wort. Auch seine Trainerkollegen trauern.

Der Tod des langjährigen Trainers Flip Saunders hat in der NBA für Bestürzung gesorgt.

"Flip, du warst einmalig. Ein großer Basketball-Denker und ein noch besserer Mensch. Ruhe in Frieden, mein Freund", schrieb etwa sein ehemaliger Spieler Kevin Love bei Instagram.

Saunders war am Sonntag seiner Krebserkrankung erlegen, der Headcoach der Minnesota Timberwolves wurde nur 60 Jahre alt.

Auf besondere Weise verabschiedete sich Kevin Garnett. Der "Big Man" der Wolves veröffentlichte ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie er auf dem leeren Parkplatz seines Trainers sitzt. "Für immer in meinem Herzen", steht darunter.

Der Klub hatte am Sonntag mit "unendlicher Traurigkeit" mitgeteilt, das der Cheftrainer gestorben ist.

Bei Saunders, der zudem den Posten als Sportchef bekleidete und Anteile an der Franchise hielt, war im Juni das Hodgkin-Lymphom, ein bösartiger Tumor des Lymphsystems, festgestellt worden.

Nach Einschätzung der Ärzte war die Krankheit "behandelbar und heilbar", zuletzt traten aber Komplikationen auf.

Die Todesnachricht kam trotz der schlimmen Diagnose etwas überraschend, erst am Samstag hatte Teambesitzer Glen Taylor bekannt gegeben, dass Saunders wegen seiner Behandlung in der bevorstehenden Saison nicht auf den Trainerposten zurückkehren werde.

Sam Mitchell hatte ihn im September ersetzt, eigentlich sollte sein Engagement nur übergangsweise sein.

"Wir haben eine großartige Person unserer Bruderschaft viel zu früh verloren. Das ist so traurig", schrieb Superstar LeBron James von den Cleveland Cavaliers bei Twitter. Die NBA-Trainer werden in dieser Saison in Erinnerung an ihren verstorbenen Kollegen einen Anstecker tragen.

Saunders hatte die Timberwolves von 1995 bis 2005 und erneut ab 2010 trainiert. Dazwischen war er Chefcoach der Detroit Pistons und der Washington Wizards. Er hinterlässt seine Ehefrau Debbie und vier Kinder.

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