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Dirk Nowitzki erzielte gegen Toronto 18 Punkte
Dirk Nowitzki erzielte gegen Toronto 18 Punkte © Getty Images

Ein starker Dirk Nowitzki kann die Niederlage der Dallas Mavericks gegen die Toronto Raptors nicht verhindern. Trainer Rick Carlisle fühlt sich an eine andere Sportart erinnert.

Die Dallas Mavericks haben das erste Heimspiel der neuen NBA-Saison verloren.

Das Team um Dirk Nowitzki unterlag den Toronto Raptors mit 91:102 (51:49) und kassierte die zweite Niederlage im vierten Saisonspiel.

Die Raptors starteten derweil erstmals in der Geschichte mit vier Siegen. (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US )

Lowry nicht zu stoppen

Nowitzki wehrte sich mit Kräften gegen die Niederlagen, der 37-Jährige erzielte 18 Punkte und sieben Rebounds und traf sechs seiner zehn Versuche aus dem Feld, darunter drei von vier Dreiern.

Insgesamt verwandelten die Mavericks aber nur 38,4 Prozent ihrer Würfe aus dem Spiel. Neuverpflichtung Deron Williams (4-15 aus dem Feld) zeigte sein bisher schwächtes Saisonspiel.

Die Raptors (45,1 Prozent) bestätigten ihre starke Frühform. Kyle Lowry (27 Punkte, zehn Rebounds, fünf Assists) war von den Mavs nicht zu stoppen. DeMar DeRozan unterstützte seinen Point Guard mit 20 Zählern, Luis Scola (19/12) gelang ein Double-Double.

Boxen statt Basketball

"Ich denke, das war der Start, den wir gebraucht haben", sagte Lowry. (Inside US Sports - das Magazin am Mi., 23.30 Uhr)

Dallas blieb nach Nowitzkis Dreier zum 86:82 vier Minuten ohne Punkt. "Ich hatte in der zweiten Hälfte nicht mehr so viel Platz und wir haben nicht viele gute Spielzüge gehabt", sagte Nowitzki. Toronto holte sich mit einem 12:0-Lauf die Führung und gab sie nicht mehr ab.

"Sie haben es mehr zu ihrem Spiel gemacht - physisch, mit viel Kontakt", meinte Coach Rick Carlisle: "Sie haben es in einen Boxkampf umgewandelt, wir hätten ein Basketballspiel gebraucht."

Auch Raptors-Trainer Dwayne Casey fand angesprochen auf den guten Saisonstart seines Teams den Weg zu einer anderen Sportart. "Wir haben einen tollen Start hingelegt, aber wir müssen daran denken, dass es ein Marathon ist und kein Sprint."

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