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Brooklyn - Die Schlappe in Brooklyn lastet Dennis Schröder bei SPORT1 auch den Schiris an. Er spricht über sein Aufrücken zum Starter, Nowitzkis Tipps und den Terror in Europa.

So hatte sich Dennis Schröder sein Vorrücken in die erste Fünf nicht vorgestellt: Der Deutsche, der vor Saisonstart mittelfristig einen Starter-Platz gefordert hatte, ersetzt bei den Atlanta Hawks derzeit erfolglos den verletzten All-Star Jeff Teague.

Auch bei den Brooklyn Nets setzte es eine Schlappe, die dritte in Folge, nachdem Atlanta acht seiner ersten zehn Saisonspiele gewonnen hatte.

Im SPORT1-Interview spricht Spielmacher Schröder über seine neue Aufgabe, Gründe fürs Straucheln, Tipps von Dirk Nowitzki und den Terror in Europa.

SPORT1: Herr Schröder, hier in der Kabine ist die Stimmung am Boden, wie fühlen Sie sich nach der knappen Niederlage?

Dennis Schröder: Nach keiner Niederlage fühlt man sich gut, aber wir haben am Mittwoch schon das nächste Spiel, da können wir es wieder ausbügeln. Das ist nun mal das Gute an der NBA. 

SPORT1-Reporter Alexander Schlüter sprach Dennis Schröder nach Atlantas Spiel in Brooklyn
SPORT1-Reporter Alexander Schlüter sprach Dennis Schröder nach Atlantas Spiel in Brooklyn © SPORT1

SPORT1: Was läuft momentan bei euch nicht so gut wie noch vor ein, zwei Wochen?

Schröder: Zwei von unseren Startern sind jetzt raus, und jeder von uns muss zulegen. Ich muss einen besseren Job machen als Starter und ich denke, jeder kann individuell einen besseren Job machen. Als Team können wir auch bessere Defense spielen.

SPORT1: Wie verändert sich Ihre Rolle, wenn Sie von Beginn an auf dem Feld stehen dürfen?

Schröder: Nicht wirklich viel. Ich will natürlich erst mal versuchen, meine offenen Mitspieler zu finden und sie in ihren Rhythmus zu bekommen. Und wenn ich eine Chance habe zu punkten, versuche ich das auch. Hier in Brooklyn habe ich leider nicht gut getroffen und auch keine Foulpfiffe bekommen. Es ist jetzt mein drittes Jahr in der Liga, ich muss mir natürlich erst mal Respekt verschaffen, bevor ich Foulpfiffe bekomme.

SPORT1:  Dirk Nowitzki hat uns erzählt, dass Sie beide regelmäßg Kontakt haben und immer mal wieder schreiben. Holen Sie sich weiterhin Tipps von Nowitzki?

Schröder:  Jeder kann Tipps von Dirk gebrauchen, egal wie lange er in der Liga spielt. Dirk hat eine wahnsinnige Karriere hingelegt und macht es immer noch. Wir schreiben uns viel, und ich kann man mir jederzeit einen Tipp holen.

SPORT1: Haben Sie auch  mit Tibor Pleiß Kontakt?

Schröder: Zuletzt haben wir ja gegen Utah gespielt. Er hat leider nicht gespielt, aber danach habe ich ihn in der Kabine getroffen und ein bisschen mit ihm gequatscht, wie es ihm in Utah geht, wie es seiner Freundin und seiner Familie geht. Ja, wir haben durchaus Kontakt.

SPORT1: Das Länderspiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen die Niederlande wurde aufgrund von Terrorgefahr in Hannover abgesagt, also gar nicht weit weg von deiner Heimat. Wie haben Sie das aufgenommen?

Schröder: Es ist natürlich schade, wenn Spiele abgesagt wegen Terroranschlägen werden, das ist einfach sehr schade.

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