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Derrick Rose (r.) mit einem Korbleger gegen Oklahoma
Derrick Rose war Topscorer bei den Chicago Bulls © Getty Images

Derrick Rose knüpft beim Bulls-Sieg an seine MVP-Saison an und stellt die OKC-Superstars in den Schatten. Ein angeschlagener Dwyane Wade sorgt für ein Highlight bei Miami.

Derick Rose hat an seine Form alter Tage angeknüpft und die Chicago Bulls zum vierten Saisonsieg in der NBA geführt.

Die Bulls setzten sich zuhause mit 104:98 (57:50) gegen die Oklahoma City Thunder durch. (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US).

Rose in MVP-Form

Rose glänzte dabei mit 29 Punkten und sieben Assists. Der MVP von 2011 erzielte alleine in der Schlussphase zehn Zähler.

"So ein Spiel zu haben, ist für ihn ein Schub für sein Selbstvertrauen", freute sich Trainer Fred Hoiberg mit seinem Point Guard.

Rose erhielt in der Offensive Unterstützung von Jimmy Butler. Der Shooting Guard kam am Ende auf 26 Zähler und stellte zudem mit 21 Punkten in der ersten Halbzeit einen persönlichen Rekord auf.

"Höllisch guter Spieler"

Auch Butler schwärmte von Rose. "Das war ganz groß", sagte er: "Derrick ist ein höllisch guter Spieler. Er hat uns getragen. Das machen Führungsspieler, das machen MVP's." 

In den vergangenen vier Jahren hat Rose abzüglich der Play-offs wegen Verletzungen nur 100 Spiele absolviert. Im April 2012 erlitt er einen Kreuzbandriss im linken Knie und verpasste die gesamte folgende Saison. Im November 2013 folgte ein Meniskusriss im rechten Knie, auch diese Saison war damit für den Ausnahmekönner vorzeitig beendet 

Bei OKC waren einmal mehr die beiden Superstars Kevin Durant (33) und Russell Westbrook (20) die besten Punktesammler. Westbrook ist nach Oscar Robertson nun der einzige Spieler in der NBA-Geschichte, der in den ersten sechs Spielen mindestens 160 Punkte, 60 Assists und 40 Rebounds gesammelt hat.

Wade trotzt Migräne

Die Miami Heat setzten sich derweil mit 96:84 (49:39) gegen die Minnesota Timberwolves durch. Dwyane Wade avancierte dabei mit 25 Punkten zum Topscorer der Partie.

Der 33-Jährige, der unter der Woche unter einer Migräne gelitten hatte, sorgte zudem für das Highlight des Spiels. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit klaute er Minnesotas Ricky Rubio den Ball und versenkte den anschließenden Wurf von der Mittellinie.

Die Portland Trail Blazers revanchierten sich bei den Memphis Grizzlies für das frühe Playoff-Aus in der vergangenen Saison. Damian Lillard führte die Blazers mit 27 Punkten zum souveränen 115:96 (50:46)-Sieg.

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