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Dallas Mavericks v Boston Celtics
Dirk Nowitzki wurde 2007 als erster Europäer zum MVP gewählt © Getty Images

Boston und München - Nach verpenntem Auftakt drehen die Dallas Mavericks in Boston mächtig auf und feiern ihren fünften Sieg in Serie. Dirk Nowitzki glänzt als Topscorer und wird kopiert.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben ihre Erfolgsserie in der NBA fortgesetzt.

Der deutsche Superstar führte den Meister von 2011 mit 23 Punkten und sieben Rebounds zum 106:102 (45:54)-Erfolg bei den Boston Celtics. Für die Mavs war es der fünfte Sieg in Folge (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Nowitzki zeigte erneut seine in dieser Saison herausragende Effizienz und traf neun seiner 14 Würfe. Für die Saison liegt er bei starken 50,8 Prozent aus dem Feld und 50 Prozent von jenseits der Dreierlinie.

"Das Spiel hat Spaß gemacht. Am Anfang waren wir nicht bereit, für ihr intensives Spiel, aber dann haben wir den Ball immer besser laufen lassen. Am Ende haben wir es großartig zugemacht", bilanzierte Nowitzki.

Mavericks machen klaren Rückstand wett

Nach einem vor allem defensiv verkorksten ersten Viertel (16:31) kämpften sich die Texaner zurück ins Spiel und dominierten den Schlussabschnitt. Per Dreier schloss der gute Deron Williams (16 Zähler) einen 12:2-Lauf zum 94:91 ab.

Neun Sekunden vor Schluss gelang Ray Felton beim Stand von 104:102 der entscheidende Steal gegen Bostons Isaiah Thomas.

"Ich muss aus dem Fehler lernen", sagte Thomas. Mavs-Coach Rick Carlisle lobte derweil seinen Guard: "Ich kann gar nicht genug darüber sagen, wie Raymond das am Ende gemacht hat. Nach seinen vergebenen Freiwürfen sprintete er zurück und war zur Stelle. Das war die Aktion des Spiels."

Olynyk kopiert Nowitzki

Für gute Laune auf beiden Seiten sorgte Bostons junger Big Man Kelly Olynyk. Der bekennende Nowitzki-Fan, der ebenfalls die legendäre "41" trägt, hat sich den "Flamingo" des Deutschen angeeignet. Im direkten Duell versuchte er den Wurf im Rückwärtsfallen von einem Bein gegen Nowitzki.

Mit der Schlusssirene des ersten Viertels fiel der Ball aber nicht, beide Spieler konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. "Ich habe ihm gesagt, dass er mir nicht meinen Move reindrücken soll", witzelte Nowitzki: "Das war schon kaltblütig. Er sah aber schon gut aus. Ich hatte Glück, dass er nicht drin war."

Neue Mavs mit guten Vorstellungen

Nach dem Zusammentreffen kam der Würzburger in Schwung. Auch die Neuzugänge Zaza Pachulia (14 Punkte, 12 Rebounds) und Wes Matthews (18 Zähler) überzeugten.

Beim Rekordmeister ragte Forward Jared Sullinger (18 Punkte, 12 Rebounds) mit einem Double-Double heraus.

Die Mavericks (8 Siege - 4 Niederlagen) kehren nun nach Hause zurück und empfangen in der Nacht auf Freitag Tibor Pleiß und seine Utah Jazz (ab 2.30 Uhr LIVESCORES).

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