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Boston Celtics v Philadelphia 76ers
Jahlil Okafor (r.) spielte am College für die Duke Blue Devils © Getty Images

Philadelphia kassiert bei den Boston Celtics tatsächlich die 26. Schlappe in Folge und stellt die eigene Negativmarke ein. Der nächste Horror-Start ist dagegen einmalig.

Die Philadelphia 76ers haben ihren eigenen Negativrekord in der NBA eingestellt.

Das 80:84 (47:40) bei Rekordmeister Boston Celtics war für den zweimaligen Meister saisonübergreifend die 26. Niederlage in Folge. Das ist auch ligenübergreifend die schlimmste Serie im US-Sport. Die Tampa Bay Buccaneers hatten in der NFL zwischen 1976 und 1977 ebenfalls 26 Partien am Stück vergeigt (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Die Sixers haben in der aktuellen Spielzeit ihre ersten 16 Begegnungen verloren, genau wie im Vorjahr. Eine solch grauenhafte Bilanz hat noch kein anderes Team geschafft. Bis zum schlechtesten Start der NBA-Geschichte ist es auch nicht mehr weit. 2009/10 kassierten die damaligen New Jersey Nets zum Auftakt 18 Pleiten in Serie.

"An wie vielen Negativserien war ich beteiligt? Das lässt mich kalt", sagte Brett Brown, seit 2013 Trainer in Philadelphia. Die Sixers führten Anfang des Schlussviertels mit elf Punkten, schafften es aber doch, auch dieses Spiel zu verlieren. In den letzten sechs Minuten gelangen Philly ganze drei Pünktchen. Isaiah Thomas glänzte für Boston mit 30 Punkten. Ex-Sixer Evan Turner steuerte 16 Zähler bei.

"Es ist schwer. Du bis so nahe am ersten Sieg dran und dann rauben dir ein paar schlechte Aktionen wieder den Schlaf", sagte Nerlens Noel. Rookie Jahlil Okafor (19 Punkte, 9 Rebounds) war noch der beste Akteur.

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