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Golden State Warriors v New Orleans Pelicans
Steph Curry (M.) schenkt den hilflosen Pelicans 53 Punkte ein © Getty Images

München und New Orleans - Warriors-Star Steph Curry zieht eine brillante Show ab. Allein im dritten Viertel macht er mehr Punkte als die Pelicans und stellte eine Marke von Michael Jordan ein.

Der MVP hat das spektakulärste Spiel der noch jungen NBA-Saison hingelegt.

Steph Curry explodierte beim 134:120 (64:65) seiner Golden State Warriors bei den New Orleans Pelicans mit unglaublichen 53 Punkten (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Im dritten Viertel stellte er mit 28 Zählern eine persönliche Bestleistung für einen Abschnitt auf, erzielte zwei Punkte mehr als die kompletten Pelicans und machte aus einer engen Partie eine klare Sache.

"Ich hatte immer Selbstvertrauen. Wenn du als Spieler immer besser wirst, versucht du, das nächste Level zu erreichen. Das ist mein Ziel für diese Saison. Ich fühle mich sehr gut und bin Gott sei Dank fit", sagte Curry.

Curry feiert "dummen" Wurf

Höhepunkt seines wilden Scheibenschießens war eine unglaubliche Bogenlampe über New Orleans' Starspieler Anthony Davis. "Ich musste über mich selbst lachen, weil ich diesen Wurf genommen. Der war eigentlich total dumm", sagte Curry (9 Assists, 4 Steals).

Insgesamt acht Dreier versenkte der beste Schütze der Liga. Mit 118 Punkten in den ersten drei Spielen katapultierte er sich in Sphären von Michael Jordan. Eine solche Punktzahl hatte zuletzt die NBA-Legende zum Start der Saison 1989/90 hingelegt. Hätte Curry nicht "nur" 36 Minuten gespielt, er hätte wohl seine NBA-Bestleistung (54 Punkte) locker überboten.

"Er hat einfach das gesamte Spiel an sich gerissen. In Back-to-Backs ist es leicht, alles etwas schleifen zu lassen. So wie er losgelegt hat, kam das nicht in Frage", lobte Teamkollege Draymond Green (21 Zähler).

Pelicans-Coach sauer über Egoismus

"Splash Brother" Klay Thompson steuerte 19 Punkte zum dritten Erfolg im dritten Spiel des Titelverteidigers bei. Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass Center Andrew Bogut nach seiner Gehirnerschütterung erneut pausieren musste

Davis sammelte 26 Zähler und 15 Rebounds für die verletzungsgeplagten Pelicans, die weiter auf ihren ersten Sieg unter dem neuen Coach und letztjährigen Warriors-Assistenten Alvin Gentry warten müssen.

"Ich muss irgendwie zu den Jungs durchdringen, damit sie den Ball besser laufen lassen. Das war offensiv sehr statisch. Um ehrlich zu sein, fand ich unsere Offensive ziemlich egoistisch", haderte Gentry. Vielleicht sollte er seiner Mannschaft Videos von Ex-Schützling Curry zeigen.

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