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Utah Jazz v Indiana Pacers
Gordon Hayward punktet für Utah gegen die Indiana Pacers © Getty Images

Indianapolis und München - Ohne Nationalspieler Tibor Pleiß drehen die Utah Jazz ihr Auswärtsspiel in Indiana nach der Pause. Rudy Gobert glänzt. Die sieglosen Pacers brechen wieder auseinander.

Einen Tag nach seinem NBA-Debüt war der deutsche Nationalspieler Tibor Pleiß beim zweiten Saisonsieg der Utah Jazz zum Zuschauen verdammt.

Coach Quin Snyder verzichtete beim 97:76 (42:49)-Erfolg bei den Indiana Pacers auf seinen 25 Jahre alten Neuzugang. Am Freitagabend hatte Pleiß beim souveränen 99:71 bei den Philadelphia 76ers noch erstmals für seinen neuen Arbeitgeber auf dem Parkett gestanden (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Utah schaffte in Indianapolis in der zweiten Halbzeit die Wende. Das Team aus der Olympiastadt Salt Lake City drehte einen 42:49-Rückstand noch um. Der Schlüssel war das herausragende dritte Viertel (28:12). Insgesamt machten sie aus den Ballverlusten der Pacers 30 Zähler und hatten einen klaren Rebound-Vorteil (47:34).

Favors führt Jazz an

Bester Werfer beim Sieger war Forward Derrick Favors mit 18 Punkten (16 nach der Pause). Gleich sechs Spieler der ausgeglichenen Jazz punkteten zweistellig. Mit 17 Rebounds glänzte Center Rudy Gobert unter dem Korb. "Der Schlüssel war die Verteidigung. Wenn wir da unser Ding machen, hält uns das in den Spielen", sagte Flügelspieler Gordon Hayward.

Nach drei Auswärtsspielen zum Start der Saison bekommt Pleiß beim Heimdebüt der Jazz (2 Siege - 1 Niederlage) in der Nacht auf Donnerstag gegen die Portland Trail Blazers(ab 3 Uhr LIVESCORES) die nächste Chance auf seinen zweiten Einsatz.

Pacers noch immer sieglos

Bei Indiana läuft es dagegen bisher alles andere als rund. Die Pacers warten nach wie vor auf ihren ersten Sieg und brechen regelmäßig in der zweiten Hälfte auseinander. Insgesamt 189 Punkte ließen sie in den drei Partien nach der Pause zu. "Wir stecken den besten Schlag jedes Teams ein. Es sind aber nicht die Gegner, die uns schlagen. Wir schlagen uns selbst", sagte George Hill.

Der Point Guard war mit 17 Punkten noch der beste Scorer, leistete sich aber auch sieben Ballverluste. Paul George markierte 16 Zähler. Ex-Maverick Monta Ellis produzierte bei 14 Würfen neun Fahrkarten.

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