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"G-Wiz" von den Washington Wizards ist nicht das einzige Opfer von Robin Lopez
"G-Wiz" von den Washington Wizards ist nicht das einzige Opfer von Robin Lopez © Getty Images

München - Meist werden Maskottchen gemocht oder zumindest geduldet. Robin Lopez sieht das anders. Der NBA-Center verspürt Abneignung - und lässt es die Entertainer immer wieder spüren.

Er hat es wieder getan.

Robin Lopez, der gefürchteste Gegner der Maskottchen, hat wieder zugeschlagen.

Am Rande der Partie zwischen Toronto Raptors und den New York Knicks malte Maskottchen "Raptor" seine persönliche Lopez-Liste auf ein Plakat.

Neben Sängerin Jennifer Lopez waren dort Schauspieler Mario Lopez, Komiker George Lopez und Golferin Nancy Lopez zu sehen. Wer fehlte? Richtig, Robin Lopez.

Der NBA-Profi von den Knicks reagierte zunächst lächelnd auf die Provokation. Dann schnappte er sich aber das Plakat und schlug es dem Dinosaurier über den Kopf.

Es war nicht das Aufeinandertreffen zwischen "Rolo" und "Raptor". Im März 2015 amüsierte sich das Maskottchen in einer Spielunterbrechung mit einer Perücke, die an Lopez' Haare erinnerte, über den Center. Lopez, damals noch im Trikot der Portland Trail Blazers, ließ sich das nicht gefallen und schubste seinen "Lieblingsfeind" zu Boden.

"Er hat mich beim Aufwärmen verhöhnt. Er hat nie den Mut gehabt, um mich wirklich zu anzugreifen. Ich hätte mehr Respekt für ihn, wenn er das getan hätte - so viel Respekt wie man für einen Dino haben kann", sagte Lopez damals bei CBS. Von den Maskottchen würde er ihn am wenigsten mögen: "Er und Hooper von den Detroit Pistons sind in der Spitzengruppe."

Hooper nahm Lopez die Perücke weg, um zu zeigen, dass der Haarschnitt nur ihm - Spitzname Tingeltangel-Bob - gehöre. Vor einem anderen Spiel in Detroit hatte er sich das Pferd geschnappt und in die Katakomben getragen.

Doch auch viele weitere Maskottchen wurden schon Opfer von Lopez' Streichen. "G-Wiz" von den Washington Wizards klaute er zunächst den Hut, später schlug er den Zauberer zu dessen Überraschung zu Boden. Auch bei "Harry the Hawk", dem Kojoten der San Antonio Spurs und dem Drachen der Orlando Magic wurde er handgreiflich.

Die Blazers stellten sogar mal ein Best-of-Video von Lopez' Kämpfen mit den Maskottchen zusammen.

Woher seine Abneigung gegenüber den Entertainern kommt?

"Sie waren mir gegenüber nie sehr empfänglich" sagte Lopez in einem Interview mit Bleacher Report: "Ich war ein großes Kind. Ich sah immer ein bisschen älter aus als ich war. Deswegen habe ich nie die richtige Aufmerksamkeit von den Maskottchen bekommen."

Auch sein nächstes Opfer hat er schon im Blick.

"Ich glaube, dass die Öffentlichkeit will, dass es den Pelikan trifft". Mit New Orleans' Maskottchen lieferte sich bereits ein kleines Battle auf Twitter.

Pierre, du bist gewarnt.

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