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Stephen Curry (l.) und die Warriors zerstörten am Dienstag die Grizzlies
Stephen Curry (l.) und die Warriors zerstörten am Dienstag die Grizzlies © Getty Images

Nach einer Meisterschaft fehlt manchen Teams in der Folgesaison der letzte Biss. Nicht so bei den Golden State Warriors, die einen Gegner nach dem anderen abschießen.

Die Golden State Warriors sind weiterhin in wahnsinniger Frühform.

Der Titelverteidiger schoss die Memphis Grizzlies mit 119:69 (53:34) aus der Halle und feierte den vierten Sieg im vierten Spiel.

In den letztjährigen Western-Conference-Halbfinals hatten die Grizzlies dem späteren Champion noch einen harten Kampf geliefert und zwischenzeitlich sogar mit 2:1 geführt. Nun wurde Memphis von Golden State blamiert. (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US )

Curry überragt

Stephen Curry, der im dritten Viertel zwischenzeitlich 16 Punkte in Folge für sein Team erzielte, war mit 30 Zählern einmal mehr überragender Akteur seines Teams. Viertelübergreifend legten die Warriors einen 72:27-Run aufs Parkett, besonders im dritten Abschnitt (40:15) spielte man mit dem Gegner Katz und Maus.

"Ich kann mich nicht erinnern, dass es einem von uns schon einmal passiert ist, bei einem 50-Punkte-Spiel im Gewinnerteam zu sein", sagte Curry.

Festus Ezeli gelang mit 11 Punkten und zehn Rebounds das erste Double-Double seiner Karriere, Draymond Green (11/9/8 Assists) flirtete mit einem Triple-Double.

Memphis trifft kein Scheunentor

Für die Gäste war es die höchste Niederlage der Franchise-Geschichte. Memphis erschreckende Statistiken? 27,1 Prozent aus dem Feld, eine 13-prozentige Dreierquote, ein deutlich verloren geganges Reboundduell (44:65).

Marc Gasol (13 Punkte, neun Rebounds) zeigte noch am ehesten Normalform im Team von Dave Joerger, das seine zweite Niederlage im vierten Spiel kassierte.

Golden State war derweil auf Rekordjagd. In den ersten vier Spielen haben die Warriors unter Interimstrainer Luke Walton ihre Gegner mit insgesamt 100 Punkten Unterschied bezwungen - das ist neuer NBA-Rekord.

Warriors auf Rekordjagd

In der Partie selbst stellten die Gastgeber mit 55 Defensivrebounds eine weitere vereinsinterne Bestmarke auf. Der bisherige Rekord der Franchise lag bei 52, aufgestellt am 3. Dezember 1974. Der letzte 50-Punkte-Sieg der "Dubs" lag 24 Jahre zurück. (Inside US Sports - das Magazin am Mi., 23.30 Uhr)

Curry, der bereits zum dritten Mal in diesem Jahr in einem Viertel mehr als 20 Punkte scorte, wandelt derweil weiter in Michael Jordans Sphären. Mit 148 Punkten erzielte der MVP des Vorjahrs in den ersten vier Partien nur acht Zähler weniger als "His Airness" in der Saison 1991-1992.

Seine bisher 21 Dreier sind neuer NBA-Rekord.

Von fehlendem Hunger ist beim Meister nichts zu spüren. Gut für die Warriors, schlecht für den Rest der Liga.

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