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Wesley Matthews traf gegen Washington zehn seiner 17 Dreier
Wesley Matthews traf gegen Washington zehn seiner 17 Dreier © Getty Images

München - Die Dallas Mavericks kehren bei den Washington Wizards in die Erfolgsspur zurück. Wesley Matthews explodiert und trifft zehn Dreier, Dirk Nowitzki spielt sehr effizient.

Die Dallas Mavericks haben in der NBA das Auswärtsspiel bei den Washington Wizards gewonnen.

Die Texaner setzten sich mit 116:104 (55:58) durch und feierten den zwölften Sieg im 21. Spiel. Dallas mischt als Fünfter der Western Conference weiter im Verfolgerfeld der Golden State Warriors und San Antonio Spurs mit.

Dirk Nowitzki zeigte eine effiziente Partie. Der deutsche Superstar traf fünf von acht Würfen aus dem Feld und verwandelte acht Freiwürfe. Insgesamt kam er auf 19 Punkte, sechs Rebounds und vier Assists.

Matthews überragt

Überragender Mann auf dem Parkett war aber Guard Wesley Matthews. Der Neuzugang, der nach einer schweren Verletzung bisher noch nicht wirklich in Schwung gekommen war, erzielte 36 Zähler (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Matthews, der aufgrund seiner Zähigkeit und Arbeitseinstellung "Iron Man" genannt wird, traf dabei zehn Dreier, acht davon in der zweiten Halbzeit.

"Es war einer dieser Nächte, in der die selben Würfe, die ich bisher genommen und verfehlt habe, reingegangen sind", meinte der Matchwinner: "Sie haben mich gesucht und ich habe weiter abgedrückt."

Starke Reaktion

Nach der Niederlage gegen die Houston Rockets, bei der Matthews nur einen seiner neun Wurfversuche getroffen hatte, war er ziemlich bedient gewesen. "Ich habe es satt, den Team zu schaden", sagte Matthews, der bis Montag nur eine Wurfquote von 35 Prozent hatte: "Ich habe es satt, Würfe zu verfehlen."

Die Teamkollegen hatten dem Shooting Guard aber den Rücken gestärkt - und Matthews, der nach seinem Achillessehnenriss überraschend schon zu Saisonbeginn zurückgekehrt war, zeigte eine starke Reaktion.

"Wes hat uns angeführt", sagte Trainer Rick Carlisle: "Bisher lief es bei ihm noch nicht. Das wichtigste war, dass wir ihn weiter ermutigt haben. Nach so einer Verletzung so schnell zurückzukommen, ist sehr schwierig."

Raymond Felton gelang mit elf Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double, Deron Wiliams (11/7/6) flirtete mit einem Triple Double, traf allerdings nur zwei von zwölf Würfen.

Klare Reboundüberlegenheit

Bei den Wizards (8:10) war John Wall mit 28 Punkten und zehn Assists bester Mann, Bradley Beal (21) und Gary Neal (18) sprangen ihm zur Seite. Wall musste allerdings gut eine Minute vor dem Ende wegen einer Verletzung am rechten Bein vom Feld.

Dallas übernahm im dritten Viertel die Führung und zog im Schlussabschnitt endgültig davon. Nachdem Wall und Beal im dritten Viertel beide 14 Punkte erzielten, gingen die Mavs mit einem 87:84 ins vierte Viertel. Dort brachte Matthews sein Team mit drei Dreiern in Serie endgültig auf die Siegerstraße.

Washington konnte nur auf zehn gesunde Spieler zurückgreifen und setzte häufig auf mehrere Guards. Dallas schlug daraus Kapital und entschied das Reboundduell deutlich mit 50:31 für sich.

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