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München und Dallas - Dallas fertigt die Warriors ab und fügt dem Titelverteidiger die zweite Saisonniederlage zu. Bei Golden State fehlt allerdings der Superstar. Dirk Nowitzki lässt es krachen.

Die Dallas Mavericks haben in der NBA für eine große Überraschung gesorgt.

Das Team von Dirk Nowitzki gewann gegen die Golden State Warriors mit 114:91 (60:42) und fügte dem Champion damit die erst zweite Saisonniederlage zu.

Die Warriors mussten allerdings erstmals in dieser Saison auf Stephen Curry verzichten, der mit einer Beinverletzung ausfiel.

Barea nutzt Currys Fehlen

"Sie hatten ein paar Personalprobleme. Das hat möglicherweise einen kleinen Unterschied gemacht", sagte Mavs-Guard Devin Harris: "Er bringt Aufmerksamkeit durch seine Treffsicherheit und sein Playmaking. Heute war das etwas anders." 

Dirk Nowitzki kam auf 18 Punkte und acht Rebounds. Bester Werfer der Texaner war Jose Juan Barea, der mit 23 Zählern seine gute Form bestätigte und den etatmäßigen Starter Deron Williams (Oberschenkelverletzung) erneut stark vertritt (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

In drei der vier Spielen ohne Williams, die der NBA-Champion von 2011 alle gewonnen hat, erzielte Barea mindestens 23 Punkte. In dieser Phase hat er 17 von 22 Dreier getroffen, gegen die Warriors verwandelte der Guard fünf seiner sieben Versuche.

"J.J. spielt großartig, er trifft den Ball unfassbar gut und nimmt gute Würfe", sagte Harris.

Nowitzki lässt es krachen

Dallas setzte sich Mitte des dritten Viertels mit 30 Punkten ab, bevor die Warriors den Rückstand auf 17 verkürzten konnten. Doch die Gastgeber ließen keine Zweifel am Sieg mehr aufkommen und schraubten das Ergebnis wieder in die Höhe.

Für das Highlight der Partie sorgte fast Harris. Der Reservist traf Ende des dritten Abschnitts mit der Sirene von der Mittellinie – sein Versuch kam allerdings wenige Augenblicke zu spät. Nowitzki sorgte mit einem seltenen Dunking ebenfalls für Begeisterung, als er am überraschten Brandon Rush vorbeizog und es kurz vor der Pause zum 57:40 krachen ließ.

Neben dem deutschen Superstar und Barea glänzte auch Zaza Pachulia mit 14 Punkten und 15 Rebounds. Für den georgischen Center war es das 17. Double-Double der Saison.

Thompson und Green schwach

Auch Wesley Matthews, Devin Harris und Dwight Powell kamen auf eine zweistellige Punkteausbeute für die Mavericks, die mit einer Bilanz von 19 Siegen und 13 Niederlagen auf dem fünften Rang der Western Conference liegen.

Für Golden State (29:2), das den Westen weiterhin souverän anführt, war der von der Bank kommende Ian Clark mit 23 Punkten bester Akteur. Klay Thompson (10) und Draymond Green (11) wurden von Dallas in Schach gehalten und trafen zusammen nur acht von 30 Versuchen aus dem Feld.

"Wenn 30 Punkte und sehr viel Playmaking fehlt, müssen wir als Kollektiv einspringen", sagte Thompson: "Wir hatten offene Würfe. Es war nur eine dieser Nächte."

Neben Curry fehlten auch weiterhin Harrison Barnes, Festus Ezeli und Leandro Barbosa. Trotz der Niederlage haben die Warriors nach 31 Spielen die beste Bilanz der NBA-Geschichte.

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