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Washington Wizards v Dallas Mavericks
Mit diesem Wurf setzt sich Dirk Nowitzki an die 16. Position der ewigen NBA-Dreierlsite © Getty Images

Dallas kassiert zum zweiten Mal in Folge eine knappe Niederlage. Gegen die Wizards vergibt Nowitzki den entscheidenden Wurf, sorgt aber dennoch für Standing Ovations.

Die Dallas Mavericks haben in der NBA ihr zweites Spiel in Folge verloren. Nach dem 95:98 gegen die Atlanta Hawks kassierten die Texaner eine 111:114-Heimniederlage gegen die Washington Wizards.

Die Gastgeber lagen vor dem letzten Viertel schon mit 18 Punkten zurück, ehe sie einen starken Endspurt hinlegten und Sekunden vor Schluss noch die Chance hatten, auszugleichen. Doch Dirk Nowitzkis Drei-Punkte-Wurf mit dem Buzzer war zu kurz und berührte nur den Ring, statt sich in den Korb zu senken (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Mit 13 Siegen und elf Niederlagen belegen die Mavericks in der Western Confenrence den sechsten Platz. Im Osten sind die Wizards nun Elfter.

Nächster Meilenstein für Nowitzki

Trotz der vergebenen Chance mit der Schlusssirene sorgte "Dirkules" im heimischen American Airlines Center für stehende Ovationen. Schon nach wenigen Minuten versenkte der Würzburger den 1609. Dreier seiner NBA-Karriere und verdrängte damit Jason Richardson von Platz 16 der ewigen Dreierliste. Auf Platz 15 steht derzeit noch sein Kumpel und Ex-Teamkollege Steve Nash mit 1685 verwandelten Dreipunktwürfen.

Die drei Punkte sollten jedoch die einzigen von Nowitzki vor der Pause bleiben, womit ein Grund für die Niederlage genannt ist. Erst in der zweiten Halbzeit traf der 37-Jährige besser und kam am Ende immerhin noch auf 13 Punkte und sechs Rebounds.  

Dudley stark gegen Nowitzki

Washingtons Shooting Guard Jared Dudley, der Nowitzki über weite Stecken der Partie verteidigte, sagte anschließend über den Deutschen: "Man darf ihn erst gar nicht an den Ball kommen lassen. Das ist meine Aufgabe. Wenn sie nicht an den Ball kommen, können sie nicht treffen." 

Bei den Wizards glänzte nicht nur John Wall mit 26 Punkten und der persönlichen Saisonbestleistung von 16 Assists. Auch Otto Porter, der für den verletzten Bradley Beal in der Startformation stand, war maßgeblich am Sieg beteiligt. Seine 28 Punkte bedeuteten eine Karriere-Bestleistung.

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