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Stephen Curry kommt auf eine grandiose Punkteausbeute und ruiniert die Nacht seines Vaters. Mama Sonya feiert dennoch. Die Warriors bauen ihren Startrekord aus.

40 Punkte. 14 von 18 Würfen aus dem Feld, acht von elf Dreiern. Und das ganze in drei Vierteln.

Mit einer abermals phänomenalen Leistung hat Stephen Curry die Golden State Warriors zum 116:99-Sieg gegen die Charlotte Hornets geführt.

Mit dem 20. Erfolg im 20. Spiel baute der Titelverteidiger den Startrekord in der NBA weiter aus.

"Das klingt nicht richtig", sagte Curry: "Es ist besonders, in der NBA mit so vielen guten Spielern und guten Teams solch einen Lauf hinzulegen. Wir spielen nicht immer so gut wie es geht, aber wir finden immer Wege zu gewinnen. Jede Nacht kann ein anderer Spieler in den Vordergrund treten und ein großartiges Spiel abliefern."

Gegen die Hornets war es wieder einmal der MVP selbst, der nach Belieben dominierte - zum Leidwesen seines Vaters. Dell Curry, Kommentator in Charlotte, wurde während der Partie als führender Scorer der Franchise geehrt.

Im Vorfeld hatte Dell Curry seinen Sohn deswegen gebeten, "nicht seine Nacht zu ruinieren". Stephen hielt sich nicht daran und stand erneut im Rampenlicht.

"Es war eine coole Atmosphäre zum Spielen, vor allem bei den Feierlichkeiten für meinen Vater", meinte Curry: "Es war schön, in der Halbzeit mit meiner Familie dazustehen und seine Rede zu hören. Es war eine gute Nacht."

28 seiner 40 Zähler erzielte Curry im vorentscheidenden dritten Viertel, das die Warriors mit 33:21 für sich entschieden. Teilweise joggte er schon in die Defense zurück, als seine Dreier noch auf dem Weg Richtung Korb waren.

"Wenn er heiß läuft und den Ball wirft, rennt er schon zur anderen Seite des Feldes zurück", sagte Interimstrainer Luke Walton: "Er weiß vor allen anderen, dass der Ball rein geht."

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