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Mark Cuban ist Besitzer der Dallas Mavericks
Mark Cuban kennt sich mit großen, wurfstarken Europäern aus © Getty Images

Mark Cuban hätte Kristaps Porzingis "ohne zu Zögern" geholt, wenn es die Chance gegeben hätte. Dafür hätte der Mavs-Besitzer seine Russisch-Kenntnisse hervorgekramt.

Mark Cuban hätte gerne Kristaps Porzingis von den New York Knicks in seinem Team.

Der lettische Gigant, der am Montag mit den Knicks das Duell mit den Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki verloren hatte, gilt als zukünftiger Superstar. "Wir hätten ohne zu Zögern hochgetradet, um ihn zu bekommen", sagte Cuban: "Wir haben ihn geliebt."

Während die Mavericks aber nur den 21. Pick hatten und dort Justin Anderson zogen, ging Porzingis an vierter Stelle nach New York. Chance auf einen realistischen Trade gab es offenbar nicht.

"Ich bin ein Porzingis-Fan. Ich habe alle meine russischen Beleidigungen zusammengepackt, um ihn mit meinem High-School-Russisch anzuschreien", sagte der Mavs-Besitzer: "Er ist das einzig Wahre."

Im direkten Aufeinandertreffen mit Nowitzki hatte Porzingis mit 28 Zählern drei Punkte mehr erzielt als sein Gegenüber. Aufgrund seiner Größe, seiner europäischen Herkunft und seinem Wurfgefühl wird er schon häufig mit dem deutschen Superstar verglichen.

Cuban merkt aber die acht Zentimeter Größenunterschied an, die Porzingis Vorteil seien. Auch Nowitzki sieht den Vergleich nicht als ganz fair an.

"Er ist besser als ich es in meinen Zwanzigern war. Der Vergleich ist wahrscheinlich unfair ihm gegenüber. Er ist ein Komplettpaket", schwärmte der 37-Jährige und fügte hinzu: "Als ich 20 Jahre alt war, hatte ich da draußen Todesangst. Ihm gelingt durchschnittlich fast ein Double-Double."

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