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Thunder-Star Russell Westbrook erfindet im Spiel gegen die Utah Jazz den Einwurf-Trick mit Gegner ganz neu und tritt in die Fußstapfen von Scottie Pippen und Chris Paul.

Der Einwurf auf den Rücken eines Gegenspielers ist im Basketball durchaus üblich und als "Bauerntrick" oder "Okedoke Pass" bekannt.

Scottie Pippen tat es in den NBA Finals 1993 für die Chicago Bulls gegen Danny Ainge, 2009 war Kobe Bryant das Opfer von Chris Paul, aber Russell Westbrook hat die bisher frechste Variante hingelegt.

Im Spiel gegen die Utah Jazz haben seine Oklahoma City Thunder 0,7 Sekunden vor Schluss unter dem gegnerischen Korb Einwurf.

Weil ihm sein Verteidiger nicht den Rücken zudreht, wirft Westbrook einfach den zwei Meter entfernten und nichtsahnenden Rodney Hood ab, schnappt sich den Ball und versenkt ihn mit der Schlusssirene zum 38:51-Halbzeitstand.

Damit leitet der Olympiasieger nicht nur die große Aufholjagd der Thunder (Endergebnis 104:98) ein, er liefert den spektakulärsten Buzzer-Beater der Saison.

Solange der Wurf nicht überhart, auf den Kopf oder in verwundbare Regionen geht, wird so eine Aktion nicht als unfair empfunden. Ein bisschen peinlich ist es dem Gegenspieler aber schon.

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