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Dallas leistet sich bei den Houston Rockets zum ungünstigsten Zeitpunkt eine lange Schwächephase. Dirk Nowitzki spielt gut, aber Olympiasieger James Harden brilliert.

Die Dallas Mavericks haben im Texas-Derby ihre zweite NBA-Niederlage in Folge kassiert.

Bei den Houston Rockets verlor die Truppe um Dirk Nowitzki mit 104:115 (58:50). Der deutsche Superstar glänzte aber immerhin mit 19 Punkten (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Im letzten Viertel lief bei den Mavericks im Angriff aber gar nichts mehr zusammen. Ganze zehn Punkte sprangen in den ersten acht Minuten des Schlussabschnitts heraus.

Diese Schwächephase nutzten die Rockets, um sich abzusetzen. Der überragende Olympiasieger James Harden (23 Zähler, 15 Rebounds, 10 Assists) feierte ein Triple-Double. Trevor Ariza markierte 16 seiner 28 Punkte im ersten Viertel.

Harden hat wieder Spaß

"Wir haben freie Würfe bekommen, wir haben leichte Würfe bekommen und das ganze Spiel hat sich gedreht", analysierte "The Beard" nach der Partie und ergänzte: "Der Spaß ist definitiv zurück gekommen."

Und Nowitzki haderte mit dem enttäuschenden Spielabschnitt: "In dieser Phase haben sie alles bekommen, was sie wollten."

Bei Dallas überzeugte neben Nowitzki lediglich Topscorer Chandler Parsons mit 31 Punkten. Mit dessen Auftritt in der Defensive war sein Trainer allerdings nicht zufrieden.

Carlisle kritisiert Parsons

"Wenn ein Spieler 31 Punkte erzielt und wir bei Minus 30 sind, muss ich ihn in anderen Bereichen besser coachen", nahm sich Rick Carlisle auch selbst in die Pflicht.

Der Tunesier Salah Mejri, der Ersatz des verletzten Centers Zaza Pachulia (Achillessehnenprobleme), verbuchte mit zehn Zählern und elf Rebounds ein Double-Double. Die insgesamt 13 Turnover waren am Ende zu viel.

Durch die Niederlage fielen die Mavs (25 Siege - 21 Niederlagen) in der Western Conference auf Rang sechs zurück. Dahinter rangieren die Rockets (24:22).

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