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Der Superstar führt Golden State zu einem klaren Sieg über San Antonio. Gäste-Trainer Gregg Popovich spricht danach von einem Spiel "Männer gegen Jungs".

Die Golden State Warriors haben ihre Ausnahmestellung in der NBA eindrucksvoll unterstrichen. Im Spitzenspiel feierte der Meister einen 120:90-Sieg gegen die San Antonio Spurs, das derzeit zweitbeste Team der Liga war im kalifornischen Oakland chancenlos.

"Das war Männer gegen Jungs, in jedem Aspekt des Spiels", ärgerte sich Gregg Popovich nach der höchsten Pleite seit 2013.

Der Spurs-Trainer versuchte es mit jeder erdenklichen Formation. Alle 13 Spieler im Kader kamen zum Einsatz, keiner kam jedoch über 16 Punkte hinaus. Mit dieser Anzahl war Kahwi Leonard noch der Beste - allerdings wurde der Edelverteidiger in einer Szene von Stephen Curry beinahe absurd erst mit einer Lauf-, dann mit einer Wurftäuschung ausgetanzt.

Tony Parker und LaMarcus Aldridge enttäuschten mit jeweils fünf Zählern. Tim Duncan fehlte auf Grund einer Entzündung am Bein.

Curry führt Warriors mit Meilenstein zum Rekord

Die Warriors stehen bei 41 Siegen und vier Niederlagen, damit stellte das Team um Superstar Stephen Curry (37 Punkte in nur 28 Minuten) den NBA-Rekord nach 45 Saisonspielen ein.

Zuvor hatten die Philadelphia 76ers (1966/67) und die Chicago Bulls (1995/96) für eine solche Bilanz gesorgt.

Curry gelang ein weiterer Meilenstein seiner Karriere. Im dritten Viertel der Partie erzielte er den 10.000 Punkt in der NBA und knackte diese Marke als achter Spieler der Warriors.

Mit dem Erfolg beendete das Team gleichzeitig die Erfolgsserie der Texaner, San Antonio hatte zuvor 13 Mal nacheinander gewonnen.

Die Spurs stehen als Tabellenzweiter der Western Conference bei 38 Siegen und sieben Niederlagen. (Tabellen der NBA)

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