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Matthew Dellavedova im Zweikampf mit Damian Lillard
Matthew Dellavedova (o.) ist bei seinen NBA-Kollegen alles andere als beliebt © Getty Images

Spielerkollegen und Trainer wählen Matthew Dellavedova zum unfairsten Profi der NBA. Ein Coach beschreibt den Australier als "so schmutzig, wie es nur geht".

Matthew Dellavedova hat sich den fragwürdigen Titel als "schmutzigster Spieler" der NBA gesichert.

Der australische Point Guard der Cleveland Cavaliers bekam in einer anonymen Abstimmung der Los Angeles Times unter Trainern, Co-Trainern und Spielern die meisten Stimmen.

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Zwar trugen nur 24 Teilnehmer mit teils mehreren Stimmen zum Ergebnis bei, Dellavedova sicherte sich mit 13 Nennungen aber eindeutig den Spitzenrang. Steven Adams (7) von den Oklahoma City Thunder landete mit deutlichem Abstand auf Platz zwei, Dellavedovas australischer Landsmann Andrew Bogut (5) von den Golden State Warriors wurde in der Rangliste der unfairsten Spieler auf Rang drei gewählt. (Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Dellavedova hatte in den Playoffs der vergangenen Saison mit einigen unschönen Aktionen für Aufsehen gesorgt und sich wohl maßgeblich dadurch seinen fragwürdigen Ruf erarbeitet: Atlantas Kyle Korver musste operiert werden, nachdem sich Dellavedova beim Kampf um den Ball auf dessen Knöchel geworfen hatte. Auch Korvers Teamkollege Al Horford und Chicagos Taj Gibson machten unliebsame Bekanntschaft mit der aggressiven Spielweise des 25-Jährigen. (Alle Tabellen der NBA im Überblick)

"Delly überschreitet die Grenze. Er ist ein bisschen wild und außer Kontrolle", wird ein Spieler aus der Eastern Conference von der Los Angeles Times zitiert, ein Trainer aus der Western Conference beschreibt Dellavedovas Spielweise als "so schmutzig, wie es nur geht. Wenn man Spieler verletzt, dann ist das nicht okay."

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