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Damian Lillard war von den Golden State Warriors einfach nicht zu stoppen
Damian Lillard war von den Golden State Warriors einfach nicht zu stoppen © Getty Images

Die Golden State Warriors kassieren ihre fünfte Niederlage. Ein überragender Damian Lillard schreibt Geschichte. Sogar der Warriors-Coach hält ihn zwischendurch für Curry.

Die Golden State Warriors haben auf der Jagd nach dem NBA-Siegrekord der Chicago Bulls einen Rückschlag einstecken müssen.

Die Warriors unterlagen gegen die Portland Trail Blazers klar mit 105:137 und kassierten damit ihre fünfte Saisonniederlage (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Großen Anteil am Sieg der Trail Blazers hatte der überragende Damian Lillard, der die Warriors mit 51 Punkten fast im Alleingang besiegte.

"Er sah wie Steph Curry aus"

Lillard traf gleich neun Dreier und nicht nur Warriors-Coach Steve Kerr hatte zwischenzeitlich Probleme zu erkennen, für welches Team MVP Steph Curry denn nun aufläuft.

"Er war phänomenal. Er sah auf dem Court wie Steph Curry aus", sagte Kerr über Lillard.

Auf der anderen Seite zeigte auch Curry mit 31 Punkten und fünf Assists alles andere als eine bescheidene Leistung, doch seinen Point-Guard-Kollegen Lillard konnte er einfach nicht stoppen.

Dieser steuerte neben seinen 51 Punkten auch noch sieben Assists und sechs Steals zum Sieg bei. Dazu leistete er sich keinen einzigen Turnover.

Lillard schreibt Geschichte

Laut Elias Sports Bureau ist Lillard damit der erste Spieler in der NBA-Geschichte, der mindestens 50 Punkte, sieben Assists und sechs Steals schaffte, seit die Steals 1973/1974 in den Statistiken offiziell vermerkt wurden.

"Es war ein großartiges Gefühl. Besonders gegen das beste Team der Liga. Ich habe seit der neunten Klasse keine 50 Punkte mehr erzielt", sagte Lillard.

Der 25-Jährige ist auch der erste Spieler seit Reggie Miller 1992, der 50 Punkte und sieben Assists ohne einen Turnover schaffte.

Kerr hadert mit seinem Team

Für die Warriors war es die erste Niederlage nach elf Siegen in Folge. Kein Team hat in dieser Saison zudem zuvor 137 Punkte gegen Golden State erzielt (Alles zum US-Sport auch am Mi., 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports).

"Das ist die NBA. Da gibt es Nächte, in denen das andere Team heiß läuft. Es ist ok für mich, wenn das andere Team einen guten Tag hat. Was nicht ok ist, dass wir im dritten Viertel unsere Haltung verloren haben", sagte Kerr.

Damit sprach er das schwache dritte Viertel an, dass die Dubs mit 17:36 verloren und in dem sie sich gleich 13 ihrer insgesamt 20 Turnover leisteten.

Warriors jagen Rekord der Bulls

Die Warriors müssen sich nun schnell wieder sammeln, wenn es mit dem Regular-Season-Rekord klappen soll.

Diesen halten nach wie vor die Chicago Bulls um Michael Jordan, die im Jahr 1995/1996 72 Saisonsiege feierten.

Mit 48 Siegen nach 53 Siegen liegen die Warriors dennoch weiter unangefochten an der Spitze der Western Conference.

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