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Andre Drummond (l.) wird häufig absichtlich an die Freiwurflinie geschickt © Getty Images

Andre Drummond und alle schlechten Freiwerfer in der NBA wird es freuen: Die Liga will Fouls als taktisches Mittel anders bestrafen, um den Sport nicht kaputt zu machen.

Andre Drummond von den Detroit Pistons dürfte sich die Hände reiben. Denn die NBA plant eine Änderung der "hack-a-player"-Regel.

Der Begriff beschreibt das taktische Mittel, einen schlechten Freiwurfschützen durch ein absichtliches Foul an die Freiwurflinie zu schicken.

Bekannt wurde die Methode vor allem bei Ex-Profi Shaquille O'Neal, der regelmäßig Opfer des "hack-a-Shaq" wurde. Heutzutage ist vor allem Drummond der Leidtragende.

NBA-Boss Adam Silver sprach sich nun erstmals für eine Regeländerung aus.

"Ich bin zunehmend der Ansicht, dass wir bei dieser Regel im Sommer eine Änderung vornehmen sollten", sagte Silver USA Today Sports. "Wir werden zu dieser Handlung gezwungen. Die erfahrenen Trainer nutzen verständlicherweise jedes taktische Mittel, das ihnen zur Verfügung steht. Es ist aber einfach nicht die Art Basketball, die wir sehen wollen."

In dieser Saison wurden Drummond, DeAndre Jordan (Los Angeles Clippers) und Dwight Howard (Houston Rockets) besonders häufig absichtlich gefoult. Nach Angaben von USA Today wurden 68 Prozent der fast 300 absichtlichen Fouls an diesem Trio begangen.

Drummond sorgte Ende Januar dabei für einen negativen Rekord: Der Center wurde 21 Mal absichtlich an die Linie geschickt und verwarf 23 seiner 36 Versuche.

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