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Miami Heat v Dallas Mavericks
Dirk Nowitzki konnte seine Dallas Mavericks trotz 28 Punkten nicht zum Sieg gegen die Miami Heat tragen © Getty Images

München - Dirk Nowitzki glänzt gegen die Miami Heat mit einer Sahnevorstellung, trotzdem müssen die Mavs eine bittere Niederlage einstecken. Wade dreht spät auf, Coach Carlisle patzt.

Ein Dirk Nowitzki in Galaform hat den Dallas Mavericks nicht zum Sieg gereicht.

Obwohl der deutsche Superstar gegen die Miami Heat 28 Punkte auflegte, unterlagen die Mavs dem Team mit 90:93, gegen das sie 2011 die Meisterschaft gewonnen hatten.

Mit der Niederlage jetzt hat Dallas aber seither neun von zehn Duellen mit den Heat verloren.

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Shootout von Nowitzki und Wade

Nowitzki drehte nach der Pause auf und erzielte 20 seiner 28 Zähler in der zweiten Hälfte. Aber auch das Center Zaza Pachulia mit seinem 22. Double-Double der Saison (10 Punkte, 15 Rebounds) einen Karriere-Bestwert aufstellte, reichte es nicht zum Sieg - auch wegen Dwyane Wade.

Miamis Guard schaffte es nach einer desaströsen Leistung in der ersten Hälfte, das Blatt zu wenden. Nur einen von elf Würfen traf Wade vor der Pause - die schlechteste Quote seiner Karriere.

Wie Nowitzki legte er nach der Pause aber mächtig zu und machte 16 seiner 18 Zähler in Halbzeit zwei. Vor allem im 3. Viertel lieferten sich Wade und der Deutsche mit zusammen 21 Punkten einen regelrechten Shootout.

Felton verballert Chance zum Ausgleich

Chris Bosh steuerte für Miami 20 Punkte zum Sieg bei, Forward Luol Deng (15 Punkte) sorgte mit seinem Dreier zum 92:87 knapp eine Minute vor dem Ende für die vermeintliche Entscheidung.

Dallas musste ohne den verletzten Point Guard Deron Williams auskommen, der sich vor zwei Tagen gegen die Atlanta Hawks von Dennis Schröder eine Hüftverletzung zugezogen hatte.

Sein Vertreter Raymond Felton (elf Punkte) verballerte nach einen vergebenen Freiwurf von Wade beim Stand von 90:93 aus Sicht von Dallas den Dreier zum möglichen Ausgleich. Eigentlich sollte der Ball zu Nowitzki gehen, dieser wurde aber von Bosh zu eng verteidigt.

"Ich hätte ein Timeout nehmen müssen, um einen Spielzug anzusagen", zeigte sich Trainer Rick Carlisle selbstkritisch. 

Dallas bleibt durch die Niederlage mit 28 Siegen und 24 Pleiten Sechster im Westen hinter den Memphis Grizzlies (29-20), Miami (28-22) jagt im Osten als Sechster die Chicago Bulls (27-21).

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