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Dennis Schröder (M.) hat mit seinen Atlanta Hawks das deutsche Duell gegen Dirk Nowitzki (r.) gewonnen
Dennis Schröder hat mit seinen Atlanta Hawks das deutsche Duell gegen Dirk Nowitzki gewonnen © Getty Images

Dennis Schröder stoppt mit den Atlanta Hawks den Sinkflug - ausgerechnet gegen Dirk Nowitzki und die Mavericks. Die verlieren einen Schlüsselspieler.

Dennis Schröder hat im deutschen Duell mit Dirk Nowitzki einen klaren Sieg gefeiert.

Die Atlanta Hawks des Point Guards gewannen in der heimischen Philips Arena gegen die Texaner mit 112:97 und feierten damit den fünften Sieg in Serie gegen die Mavs.

Beide Deutsche legten im direkten Duell einen starken Auftritt hin. Schröder lieferte in nur 16 Minuten von der Bank 14 Punkte und drei Assists.

Nowitzki, der tags zuvor gegen die Phoenix Suns geschont wurde, stand wieder in der Startformation der Mavs und erzielte 18 Punkte.

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Schröder-Konkurrent Teague trumpft auf

Entschieden wurde das Duell durch Schröders Konkurrenten Jeff Teague. Der Starter war mit 32 Punkten Topscorer der Partie (12 von 15 aus dem Feld, fünf von sechs Dreiern) und legte dazu noch acht Assists und fünf Rebounds auf. 

Für Teague, um den sich - wie um Schröder - in letzter Zeit vermehrt Trade-Gerüchte ranken, waren die 32 Punkte eine Saisonbestleistung. 

"Er hat heute den Unterschied gemacht", lobte Al Horford: "Wenn er so spielt, heben uns seine Aggressivität und Energie uns auf ein neues Level."

Atlanta kehrt dank des Point Guards zurück in die Erfolgsspur. Fünf der letzten sechs Spiele hatten die Hawks vor dem Duell mit Dallas verloren und waren auf Platz fünf in der Eastern Conference zurückgefallen.

Jetzt sind die Hawks (28:22 Siege) wieder Vierter, die Mavs (28:23) liegen im Westen auf dem Sechsten rang.

Williams verletzt raus

Dallas musste den Ausfall von Aufbauspieler Deron Williams verkraften. Mit einer Hüftverletzung musste er schon früh im 2. Viertel vom Feld und humpelte auch nach dem Spiel noch.

"Ich weiß noch nicht, was es ist", meinte der Point Guard zu seiner Verletzung: "Hoffentlich ist es nicht zu schlimm, aber jetzt gerade habe ich Schmerzen."

"D-Will" war im 1. Viertel nach einem Drive auf die Hüfte geknallt. "Es sieht nicht so aus, als könnten wir in nächster Zeit mit Deron rechnen", sorgte sich Nowitzki. Auch Trainer Rick Carlisle meinte: "Ich mache mir Sorgen."

Topscorer der Mavs, die von ihren ersten 29 Würfen 23 versemmelten, war Chandler Parsons mit 19 Punkten. 

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