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San Antonio Spurs v Miami Heat
Hassan Whiteside (l.) schlägt gegen San Antonio mit dem Ellbogen nach Gegenspieler Boban Marjanovic © Getty Images

Center Hassan Whiteside teilt gegen San Antonio mit dem Ellbogen aus. Nach der Disqualifikation schicken ihn die Heat nach Hause. Sein neuester Ausraster könnte teuer werden.

Für Hassan Whiteside hat die All-Star-Pause der NBA unfreiwillig schon früher begonnen.

Der Shooting Star der Miami Heat wurde nach seiner Disqualifikation bei der 101:119-Pleite gegen die San Antonio Spurs vorzeitig nach Hause geschickt (Die NBA auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Im letzten Viertel schlug der frustrierte Center mit dem Ellbogen nach dem Kopf von San Antonios Hünen Boban Marjanovic. Dafür erhielt er ein unsportliches Foul 2, das die sofortige Disqualifikation und ein Spiel Sperre nach sich zieht.

Als seine Mitspieler nach der Schlusssirene in die Kabine kamen, hatte Whiteside die Arena bereits verlassen. (Alles zum US-Sport auch am Mi., 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports)

"Wir haben ihm gesagt, er soll gehen. Das werden wir mit Hassan noch klären. Solche Aktionen tolerieren wir hier nicht. Wir haben das mit ihm schon einmal erlebt. Das war keine Basketball-Aktion", übte Coach Erik Spoelstra heftige Kritik.

Nicht zum ersten Mal zeigte sich der 26-Jährige auf dem Court äußerst undiszipliniert. Im März war er kurz hintereinander für Ausraster und Konfrontationen mit Bostons Kelly Olynyk und Alex Len (Phoenix) vom Court geflogen.

Seine neueste Unbeherrschtheit könnte Whiteside nun richtig Geld kosten. Aufgrund seiner herausragenden Fähigkeiten als Rebounder (durchschnittlich 11,0/5. in der NBA) und Shotblocker (3,9/1.) winkt ihm im Sommer als Free Agent ein Vertrag um die 80 Millionen Dollar für vier Jahre.

Möglich, dass bei den Heat oder anderen interessierten Teams nun die Alarmglocken schellen und er deutlich schlechtere Angebote bekommt.

"Du wendest dich nie gegen einen Teamkollegen, aber du kannst ihm auch nicht immer das Händchen halten und ihm jede einzelne Sache erklären. Manchmal wissen wir nicht, was in ihm vorgeht", sagte Teamkollege Dwyane Wade.

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