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München - Der scheidende Superstar Kobe Bryant ballert die Lakers gegen Minnesota zum Sieg und bewahrt die Franchise vor einem Negativrekord. In der Crunchtime übernimmt die "Black Mamba".

Nach zehn Niederlagen in Serie hatte Kobe Bryant die Nase voll.

Die "Black Mamba" hat auf der Abschiedstournee in der NBA noch einmal die Zeit zurückgedreht und eine denkwürdige Show abgeliefert.

Beim 119:115 seiner Los Angeles Lakers gegen die Minnesota Timberwolves lief der scheidende Superstar heiß wie zu besten Zeiten und ballerte sein Team mit 38 Punkten aus dem Tief.

Bryant bewahrt Lakers vor Negativrekord

Mit seiner Punkteexplosion verhinderte Bryant, dass die Lakers mit elf Pleiten in Serie einen neuen Franchise-Negativrekord aufstellen. 38 Zähler bedeuten für den Flügelspieler zugleich die höchste Ausbeute in dieser Saison.

Bryant versenkte dabei sieben seiner elf Dreier und elf von zwölf Freiwürfen. Dazu verbuchte er auch noch fünf Rebounds und fünf Assists. 

"Wir haben heute unbedingt einen Sieg gebraucht", sagte der 37-Jährige, der 33 Minuten spielte: "Meine Beine haben sich gut angefühlt heute, deswegen war ich etwas länger auf dem Feld und hatte einen guten Rhythmus."

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Die "Black Mamba" übernimmt in der Crunchtime

Beim ersten Sieg seit dem 12. Januar gaben die Lakers aber sogar noch einen 16-Punkte-Führung in der zweiten Hälfte aus der Hand und machten es so noch einmal spannend.

Mit seinem Dreier zum 113:110 knapp 26 Sekunden vor Schluss stellte Bryant die Weichen aber auf Sieg und brachte den Erfolg mit sechs getroffenen Freiwürfen in den letzten 16,7 Sekunden in trockene Tücher.

14 der letzten 18 Punkten der Lila-Goldenen gingen auf das Konto der "Black Mamba". 

Neben Bryant glänzte bei den Lakers auch Youngster Julius Randle mit einem Double-Double von 15 Punkten und 12 Rebounds.

Auf Seiten der Timberwolves hielt Andrew Wiggins mit 30 Punkten dagegen, Point Guard Ricky Rubio gelangen neben seinen 15 Assists auch noch zehn Zähler.

Zehn Niederlagen in Folge hatte L.A. zuletzt in der Saison 1993/1994 kassiert. Die Kalifornier stehen mit 41 Niederlagen bei nur zehn Siegen auf dem letzten Platz der Western Conference.

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