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Der echte Stephen Curry trifft unfassbare Würfe aus unmöglichen Positionen. Den Schöpfern seines virtuellen Ichs bei NBA 2k bereitet der Regelbrecher dadurch Kopfschmerzen.

Stephen Curry ist so gut, dass er die Macher von Videospiele zur Verzweiflung bringt.

Angesichts der surrealen Leistungen, die der MVP von den Golden State Warriors diese Saison aufs Parkett bringt, stehen die Designer bei Branchenführer NBA 2k etwas ratlos vor der Aufgabe, das schon unfair-gute Spiel des Point Guards sinnvoll auf sein virtuelles Ich zu übertragen.

2k-Gamplaydirektor Mike Wang erklärt bei Forbes das Problem: Der echte Curry trifft unfassbare, schwere Würfe, aus dem Dribbling und aus unmöglichen Positionen - das wird im Spiel eigentlich mit niedriger Trefferquote bestraft.

Regelbrecher Curry macht Kopfschmerzen

"Von Dreiern aus dem Dribbling ist in NBA 2k eigentlich abzuraten, vor allem, wenn man davor viel zu lange rumdribbelt", sagt Wang: "Um ganz ehrlich zu sein: Wir versuchen immer noch, sein Spiel besser für NBA 2k zu adaptieren."

Das Problem dabei? "Er bricht die Regeln, was das Werfen angeht", erklärt der Gamedirektor: "Er wird für die Videospielwelt zum Problem, weil wir eigentlich versuchen, unseren Gamern beizubringen, gute Würfe von schlechten zu unterscheiden."

Gleichzeitig versicherte Wang aber auch, man werde "dribbelwütigen Hero-Ball" weiterhin nicht fördern, während gleichzeitig Currys Fähigkeiten besser ins Spiel übertragen werden sollen.

Eine schwere Aufgabe für die Macher. Zuletzt hatte schon eine Simulation gezeigt, dass der echte Curry sogar besser ist als seine Videospiel-Version.

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