vergrößern verkleinern
Draymond Green versenkte in der Verlängerung einen schwierigen Wurf
Draymond Green versenkte in der Verlängerung einen schwierigen Wurf © SPORT1

Dennis Schröder führt die Hawks bei den Warriors bis in die Verlängerung. Trotz des Fehlens von Steph Curry zittert sich Golden State aber doch zum Sieg - dank Draymond Green.

Video

Die Atlanta Hawks haben in der NBA einen überraschenden Sieg verpasst.

Das Team von Dennis Schröder verlor bei Spitzenreiter Golden State Warriors mit 105:109 (97:97, 48:59).

Die Hawks konnten es dabei nicht ausnutzen, dass Golden State ohne Dominator Stephen Curry auskommen musste. Der Superstar verpasste die Partie wegen Knöchelproblemen. Mit Andre Iguodala (Oberschenkelprobleme) fehlte den Warriors neben dem MVP der vergangenen Saison auch der Finals-MVP.

Mit einem wilden Dreier zum 107:103 sorgte Draymond Green 40 Sekunden vor dem Ende mit der Ablauf der Shotclock für die Vorentscheidung.

"Es war ein Verzweiflungswurf", erklärte der Matchwinner, der das Gefühl des NBA-Titels unbedingt wieder erleben will.

Schröder schrammt an Double-Double vorbei

Schröder zeigte bei der dramatischen Pleite eine starke Vorstellung. Der deutsche Nationalspieler schrammte mit 17 Punkten und neun Assists nur knapp an einem Double-Double vorbei.

In der entscheidenden Phase der Partie stand Schröder statt Starter Jeff Teague (7/6) auf dem Feld. 33 Sekunden vor dem Ende der Overtime brachte Schröder sein Team zwar mit zwei Freiwürfen auf 105:107 heran, zuvor hatte er allerdings doppelt von der Linie gepatzt (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

"Wir hatten eine Chance auf den Sieg. Doch ich habe zwei Freiwürfe daneben gesetzt. Das darf mir am Ende des Spiels nicht passieren", sagte Schröder.

Auch sein letzter Dreierversuch acht Sekunden vor dem Ende verfehlte sein Ziel.

Thompson und Green führen Warriors an

Klay Thompson war ohne seinen "Splash Brother" der gefeierte Mann. Der Shooting Guard erzielte sieben seiner 26 Punkte in der Verlängerung. Thompson traf allerdings nur acht seiner 27 Versuche aus dem Feld.

Green zeigte mit 15 Punkten, 13 Rebounds, acht Assists, vier Steals und einem Block einmal mehr eine überragende Allroundperformance.

Bester Werfer der Hawks war Paul Millsap mit 19 Zählern, der Power Forward zeigte sich mit fünf von 17 Versuchen aber ebenfalls nicht besonders treffsicher.

Für Golden State war es der 54. Sieg im 59. Spiel und saisonübergreifend der 43. Heimsieg in Serie. Atlanta kassierte die 28. Saisonniederlage und muss trotz des fünften Platzes im Osten angesichts des knappen Vorsprungs auf Rang neun weiter um die Playoffs zittern.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel