vergrößernverkleinern
Stephen Curry erzielte 34 Punkte
Stephen Curry erzielte 34 Punkte © Getty Images

Golden State legt gegen Portland eine furiose erste Halbzeit aufs Parkett. Von der Dreierlinie laufen beide Teams heiß und stellen einen Rekord auf. Curry macht Lillard fertig.

Die Golden State Warriors bleiben in der NBA vor heimischen Publikum weiterhin ungeschlagen.

Golden State bezwang die Portland Trail Blazers mit 128:112 (81:61) und feierte in der laufenden Saison den 29. Heimsieg. Saisonübergreifend war es bereits der 47. Heimerfolg nacheinander.

Stephen Curry und Klay Thompson verwandelten zusammen 15 von 25 Dreiern. Curry erzielte 34 Punkte, Thompson war mit 37 Zählern Topscorer. Der Shooting Guard ist neben Curry der einzige Spieler, der in vier Jahren in Folge in einer Saison mindestens 200 Dreier getroffen hat.

Mit 18 Zählern im ersten Abschnitt zeigte Curry sofort, wer Herr im Hause ist.

Neuer Dreierrekord

Die Trail Blazers trafen mit 19 Distanzwürfen sogar noch einen mehr als die Warriors (18). Die 37 verwandelten Dreier bei 76 Versuchen, die beide Teams gemeinsam verbuchten, sind neuer NBA-Rekord.

Die Warriors rächten sich am Freitag für die herbe Pleite gegen Portland vor etwa drei Wochen. Damals hatten die Trail Blazers den Spitzenreiter völlig überraschend mit 137:105 abgefertigt. Damian Lillard hatte 51 Punkte, sieben Assists und sechs Steals zum Erfolg beigetragen (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Dieses Mal hatte der Champion den gegnerischen Aufbau im Griff. Lillard setzte 14 seiner 19 Versuche aus dem Feld daneben und kam "nur" auf 17 Punkte und fünf Assists. Bester Werfer der Blazers war C.J. McCollum (18).

Allerdings knackte Lillard mit seinen vier Dreiern eine weitere Bestmarke. Noch nie hat ein Spieler in der Ligageschichte in den ersten vier Jahren mehr Dreier getroffen als Lillard. Bisher lag dieser Rekord bei Thompson (784).

Portland zittert um Playoffs

Neben Curry und Thompson überzeugte bei Golden State einmal mehr Draymond Green. Der All-Star flirtete mit 17 Punkten, 13 Rebounds und sieben Assists mit einem Triple-Double.

Die Warriors (58-6) sind damit weiterhin auf bestem Wege, den Fabelrekord der Chicago Bulls (72-10) zu knacken. Zudem festigten sie den ersten Platz vor den San Antonio Spurs (55-10).

Portland dagegen darf sich auf eine Zitterpartie um die Playoffs einstellen. Mit 34 Siegen und 32 Niederlagen liegt das Team als Sechster nur knapp vor den Houston Rockets (7., 33-32), Dallas Mavericks (8., 33-32) und Utah Jazz (9., 30-35).

Nur die acht besten Teams einer Conference qualifizieren sich für die Playoffs.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel