Die Atlanta Hawks gewinnen bei den Utah Jazz. Dennis Schröder muss zuschauen, wie sein Teamkollege Jeff Teague groß aufdreht. Er selbst zeigt keine gute Partie.

Mal wieder zurückgelegen, mal wieder gewonnen: Die Atlanta Hawks haben die Utah Jazz in der Nacht auf Mittwoch mit 91:84 (41:42) besiegt.

Dabei holte das Team um Dennis Schröder zum siebten Mal in dieser Saison und zum zweiten Mal nacheinander einen zweistelligen Rückstand auf. Schröder kam in 16 Minuten auf sieben Punkte und vier Assists, er traf nur drei von elf Würfen aus dem Feld.

Seine Einsatzzeit war begrenzt, da Starter Jeff Teague als bester Mann seines Teams die meiste Zeit auf dem Court stand. Teague glänzte mit 24 Zählern und sechs Assists.

Sonderlob für Teague

"Jeff war in allen Bereichen stark", lobte Trainer Mike Budenholzer. "Wenn er attackiert und aggressiv spielt, läuft es." Teamkollege Al Horford betonte: "Genau so wollen wir ihn sehen. Wenn er so spielt, sind wir kaum zu schlagen."

Schröder wird diese Worte mit gemischten Gefühlen wahrnehmen. Der deutsche Spielmacher hat nach wie vor mit seiner Rolle als Backup zu kämpfen und in der Vergangenheit auch schon von einem Wechsel gesprochen.

Mack bei den Jazz

Dass die Hawks auf der Point-Guard-Position stark besetzt sind, zeigt auch eine andere Personalie: Der im letzten Monat getradete  Shelvin Mack, der bei den Hawks nur Nummer drei war, ist bei den Jazz jetzt Starter. Allerdings wurden ihm von Teague die Grenzen aufgezeigt.

Mack traf nur zwei von 13 Würfen und erzielte damit magere fünf Punkte. 

Atlanta (36:28) liegt nun nur noch knapp hinter dem Vierten Miami Heat im Osten, Utah (29:34) verliert an Boden im Kampf um den hintersten Playoff-Platz im Westen.  

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