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Die Golden State Warriors bauen ihre Serie aus, Stephen Curry trifft mal wieder von der Mittellinie. Die Kollegen sind wenig verwundert. Der Rekord der Bulls ist in Gefahr.

Die Golden State Warriors haben saisonübergreifend den 46. Heimsieg in der regulären Saison in Folge eingefahren und die Utah Jazz mit 115:94 (53:42) besiegt.

Die spektakulärste Szene des Spiels: Stephen Curry traf einmal mehr einen Wurf von der Mittellinie mit der Pausensirene. Danach ergriff er die Flucht, sprintete in den Kabinengang und rannte auch da ungebremst weiter vor seinen Teamkollegen davon.

"Es war ein großartiger Abgang. Das war fantastisch" zeigte sich Head Coach Steve Kerr begeistert: "Ich bin froh, dass er zur zweiten Halbzeit zurückkam. Wenn er wirft, weißt du, dass er drin sein kann."

Curry mit unmenschlicher Quote

Er hat damit nun vier von 11 Würfen aus dieser Distanz in dieser Saison getroffen und 13 von 27 langen Dreier. Seine Quote dabei liegt weit über der "normalen" Dreierquote in der NBA, er trifft fast jeden zweiten Wurf (48,1 Prozent) aus 10 oder mehr Metern.

"Das ist keine Überraschung mehr", sagte Draymond Green (17 Punkte): "Als er geworfen hat, wusste ich dass er reingeht."

Insgesamt hatte Curry mit zwölf Punkten und zehn Assists eher einen ruhigen Abend. Klay Thompson war mit 23 Zählern bester Werfer.

Warriors auf Rekordkurs

Eine überzeugende Leistung lieferte die Bank der Warriors ab. Die Reservisten erzielten angeführt von Marreese Speights (16) und Leandro Barbosa (13) starke 53 Zähler.

Die Warriors (57:6) liegen weiter auf Rekord-Kurs und steuern eine neue Bestmarke in der NBA an, dazu bräuchten sie am Ende der Saison 73 Siege (aktueller Rekordhalter Chicago Bulls mit 72 Siegen).

Utah (29:35) ist als Neunter im Westen ärgster Verfolger der Dallas Mavericks im Playoff-Rennen.

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