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Der Nationalspieler spricht über seine Versetzung in die D-League. Die Erfahrungen dort härten Tibor Pleiß ab. Das Beispiel eines Jazz-Stars macht ihm Mut für die Zukunft.

Nationalspieler Tibor Pleiß ist seine Versetzung in die D-League alles andere als leicht gefallen.

"Als ich in die USA gegangen bin, wollte ich nie in der D-League spielen. Man hört immer, dass das Niveau sehr schlecht sei, dass große Spieler nicht angespielt werden, dass es nur um einzelne Spieler geht", sagte Pleiß bei DBB-TV.

Doch nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fühlt sich der von den Utah Jazz in der D-League geparkte deutsche Center dort nun pudelwohl.

Pleiß nutzt die Zeit, um beim Farmteam Idaho Stampede Spielzeit zu sammeln und sich langfristig für den Kader in der NBA zu empfehlen.

"Die Stampede legen sehr viel Wert auf ein Teamplay, genau wie bei den Jazz. Außerdem bekomme ich hier endlich Spielpraxis und kann mich so auf das System hier in den USA einstellen", sagte Pleiß.

Das klappt immer besser, weshalb der 26-Jährige zuletzt zu einer Double-Double-Maschine wurde. Die Erfahrungen in der D-League härten Pleiß zudem ab: "Alle wollen sich auf dem Platz  gegen mich beweisen. Da bekommt man schon mal einen Ellenbogen ab oder muss sich Trash-Talk anhören."

Pleiß blickt optimistisch in die Zukunft und nimmt sich einen Star der Utah Jazz zum Vorbild. "Das ist alles ein Prozess, den viele durchleben mussten. Auch mein direkter Konkurrent bei den Jazz, Rudy Gobert, hat die ersten zwei Jahre kaum gespielt in der NBA und ist jetzt Starter", sagte Pleiß.

Der 2,18m-Riese Pleiß war im Sommer fünf Jahre nach seinem Draft in die NBA gewechselt und hatte sein letztes von bislang zwölf Spielen für die Jazz am 27. Januar absolviert.

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