vergrößernverkleinern
Tim Duncan (l.) hat 15.000 Rebounds auf dem Konto
Tim Duncan (l.) hat 15.000 Rebounds auf dem Konto © Getty Images

Die San Antonio Spurs setzen in der NBA durch den Erfolg gegen die Chicago Bulls ihre beeindruckende Serie fort. Center Tim Duncan erreicht den nächsten Meilenstein.

Die San Antonio Spurs spielen im Schatten der Golden State Warriors weiter eine historische Saison.

Die Spurs setzten sich mit 109:101 (54:47) gegen die Chicago Bulls durch und feierten den 31. Heimsieg im 31. Spiel. Saisonübergreifend haben die Texaner sogar 40 Heimspiele nacheinander gewonnen.

Noch nie in der Klubgeschichte war San Antonio nach 65 Saisonspielen besser als in diesem Jahr (55-10).

"Ja, es ist eine Rekordsaison, aber das bedeutet nichts, wenn wir nicht bis zum Ende durchziehen", sagte Tony Parker, der mit 20 Punkten und zwölf Assists überzeugte.

Auch LaMarcus Aldridge gelang mit 26 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double. Bester Werfer war aber einmal mehr Kawhi Leonard mit 29 Zählern.

Tim Duncan blieb mit sieben Zählern und drei Rebounds eher blass, erreichte aber den nächsten Meilenstein. Denn der Big Man ist erst der sechste NBA-Spieler in der Geschichte, der in seiner Karriere 15.000 Rebounds einsammelt.

"Es fühlt sich so an, als gebe es alle paar Spielen einen neuen Meilenstein für Timmy", sagte Coach Gregg Popovich, der erstmals auf Neuzugang Kevin Martin bauen konnte: "Das ist eine weitere großartige Marke."

Nach Kareem Abdul-Jabbar ist Duncan der einzige Akteur, der mindestens 25.000 Punkte, 15.000 Rebounds und 3.000 Blocks auf dem Konto hat.

"Meinen Namen in einer Reihe mit den Leuten zu sehen, die noch da oben stehen, ist beeindruckend. Das macht Spaß, das zu sehen", meinte Duncan, der den Fokus aber aufs Wesentliche richtete: "Noch wichtiger war aber das Spiel mit einem weiteren guten Heimsieg gegen ein gutes Team."

Derrick Rose (21), Pau Gasol (21) und E'Twaun Moore (20) führten die Bulls an, die durch die Niederlage auf den neunten Platz in der Eastern Conference abrutschten und weiter um die Playoffs zittern müssen. Trainer Fred Hoiberg kassiert bei der Pleite das erste technische Foul seiner Karriere.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel