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Stephen Curry war in Spiel zwei und drei zum Zuschauen gezwungen
Steph Curry wird sich wohl wie im Vorjahr die MVP-Trophäe nicht nehmen lassen © Getty Images

Der Warriors-Superstar verpasst bei der Wahl zum meist verbesserten Spieler der NBA nur knapp das Podest. Den Titel sichert sich ein Senkrechtstarter der Trail Blazers.

Stephen Curry ist immer wieder für ein Kuriosum gut.

Der Superstar der Golden State Warriors hat bei der Wahl zum am meisten verbesserten Spieler der Saison 2015/16 (Most Improved Player) Platz vier belegt - dabei hatte Curry im Jahr zuvor die Wahl zum besten Spieler der Liga (MVP) schon souverän für sich entschieden. 

Mit einer weiteren Leistungsexplosion hatte Curry maßgeblich dazu beigetragen, dass die Warriors mit 73:9 Siegen den Saisonrekord der Chicago Bulls um Michael Jordan aus der Saison 1995/96 geknackt haben. Der erneute MVP-Titel ist Curry, der die Liga mit 30,1 erzielten Punkten pro Spiel angeführt hatte, wohl sicher.

Die Wahl zum Most Improved Player entschied C.J. McCollum von den Portland Trail Blazers mit 559 Punkten klar vor Charlottes Kemba Walker (166) für sich.

"CJ hat extrem hart für seine Leistungen in dieser Saison gearbeitet. Durch seine Arbeitseinstellung und die Bereitschaft sich zu verbessern hat er sich diesen Award verdient", schwärmte Coach Terry Stotts vom 24-Jährigen.

McCollum gelang in seiner dritten NBA-Saison der endgültige Durchbruch. Mit im Schnitt 20,8 Zählern nach der regulären Saison steigerte er seine Punktausbeute im Vergleich zur letzten Spielzeit um satte sechs Punkte und hatte großen Anteil daran, dass die Trail Blazers trotz des Abschieds von Superstar LaMarcus Aldridge im vergangenen Sommer in Richtung San Antonio erneut die Postseason erreichten.

In der ersten Runde der Playoffs liegt Portland in der Best-of-Seven-Serie gegen die Los Angeles Clippers mit 0:2 zurück.

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