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Die Dallas Mavericks bauen ihre Siegesserie aus und können die K.o.-Runde planen. Dirk Nowitzki findet zurück zu alter Stärke, doch der Mann der Stunde verletzt sich.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks können so langsam für die Playoffs planen. Das Team um den deutschen Superstar schlug die Memphis Grizzlies mit 103:93 und ist damit nur noch theoretisch von einem der ersten acht Plätze der Western Conference zu verdrängen. (Tabellen der NBA)

Nowitzki zeigte sich im Vergleich zu den vergangenen Spielen wieder deutlich verbessert. Er war mit 21 Punkten bester Scorer der Mavs, die jedoch den nächsten Verletzungsschock verdauen müssen.

Sorgen um Barea

Nach Deron Williams und Chandler Parsons droht nun auch J.J. Barea für unbestimmte Zeit auszufallen. Der Point Guard, zuletzt mehrmals Matchwinner und zum Conference Player of the Week gewählt, verletzte sich nach dem Foul seines Gegenspielers Jordan Farmar im ersten Viertel an der Leiste.

Er versuchte es im zweiten Abschnitt noch einmal, verließ das Spielfeld jedoch unter Schmerzen erneut. "Hoffentlich ist es nichts Ernstes, aber es gibt noch keinen Zeitplan", sagte Mavs-Coach Rick Carlisle.

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Bareas Ersatz wusste den Starter jedoch glänzend zu ersetzen. Raymond Felton gelang mit 14 Assist ein Saisonbestwert. Dazu steuerte er elf Punkte bei.

"Meine Würfe haben heute nicht zwingend getroffen. Dafür habe ich meine Teamkollegen bedient und war einfach aggressiv", resümierte Felton.

Zudem trumpfte Justin Anderson erneut auf. Der 22 Jahre alte Rookie erzielte mit 19 Punkten so viele wie nie zuvor in der NBA.

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Konkurrent Utah patzt

Den Mavs fehlt nun nur noch ein Sieg aus den letzten drei Partien oder eine Niederlage der Houston Rockets, um den Einzug in die Playoffs perfekt zu machen.

Sie profitierten zudem von der 99:102-Niederlage nach Verlängerung des direkten Konkurrenten Utah Jazz, der ohne Tibor Pleiß antrat, gegen die Los Angeles Clippers.

Würde Dallas sich als einer der acht besten Mannschaften für das Achtelfinale qualifizieren, wäre der NBA-Champion von 2011 zum 15. Mal in 16 Spielzeiten in der K.o-Runde dabei.

Das Zwischenziel Playoffs haben unterdessen die Detroit Pistons als siebte Mannschaft im Osten bereits erreicht. Der dreimalige Titelgewinner schaffte durch einen 112:99-Erfolg gegen die Washington Wizards den Sprung in die Finalrunde.

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