Video

Die Golden State Warriors dürfen weiter von der Rekord-Saison in der NBA träumen. Stephen Currys Wurfausbeute lässt beim Sieg in Memphis zu wünschen übrig.

Trotz eines schwächelnden Stephen Curry dürfen die Golden State Warriors weiter von der Rekord-Saison in der NBA träumen. (Spielplan und Tabellen der NBA)

Der Titelverteidiger setzte sich in einer spannenden Partie mit 100:99 bei den Memphis Grizzlies durch und steht nach 80 Spielen mit 71 Siegen und neun Niederlagen an der Tabellenspitze der Western Conference.

Sollten die Warriors auch die letzten beiden Partien der Regular Season gewinnen, würden sie die bislang beste Bilanz aller Zeiten der Chicago Bulls aus der Saison 1995/96 um einen Erfolg verbessern.

Grizzlies ohne Star-Trio

In Memphis zeigte Curry ungewohnte, jedoch in den letzten Wochen des öfteren auftretende Schwächen. Der MVP traf nur zehn seiner 36 Würfe und kam auf 17 Zähler. Dafür schrammte er mit neun Rebounds und acht Assists nur knapp am Triple-Double vorbei.

(Die NBA regelmäßig LIVE im TV auf SPORT1 US)

Draymond Green war mit 23 Punkten und elf Rebounds bester Scorer der Warriors. Bei den Grizzlies, die aus Verletzungsgründen auf Marc Gasol, Mike Conley und Tony Allen verzichten mussten, glänzte Matt Barnes mit 24 Punkte und 15 Rebounds.

"Das Spiel hat uns sehr viel bedeutet. Es ist ein großer Sieg", wirkte Curry nach dem Spiel erleichtert.

Nowitzkis Mavs profitieren

Nachdem Green eine Minute vor dem Ende einen Tip-In zum Ein-Zähler-Vorsprung versenkte, verfehlten sämtliche Spieler auf dem Feld in den letzten 60 Sekunden den Korb. Curry setzte zwei Dreierversuche daneben.

Der Erfolg der Warriors spielte auch Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks in die Karten. Im Kampf um eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs haben die Grizzlies als Sechster und die Mavs als Siebter nun beide 38 Niederlagen auf dem Konto.

Da sich auch der Fünftplatzierte Portland den Minnesota Timberwolves unterlag (105:106), haben die Mavs sogar noch die Chance auf diesen fünften Rang. Auch die Trail Blazers stehen nun bei 38 Pleiten.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel