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Oklahoma City - Zwei Mavericks-Reservisten stören die Thunder vor Spiel 2 bei ihrem Ritual. Russell Westbrook und Kevin Durant reagieren verärgert. Der Zoff hat eine Vorgeschichte.

Ärger noch vor dem Anpfiff: Beim überraschend verlorenen zweiten Heimspiel gegen die Dallas Mavericks in der ersten Playoff-Runde wurden die Oklahoma City Thunder bei ihrem Aufwärm-Ritual gestört.

Als  All-Star Russell Westbrook und Cameron Payne ihr Tänzchen aufführten, traten plötzlich die Mavs-Reservisten Charlie Villanueva und Justin Anderson dazwischen und sabotierten die Performance. (NBA-Highlights mittwochs, 23.30 Uhr bei Inside US Sports im Free-TV auf SPORT1)

Westbrook (19 Punkte, 14 Rebounds) schubste beide genervt zur Seite und war auch deswegen nach der Pleite stinksauer. "So was machen Jungs, die nicht spielen. Irgendwas müssen die wohl anstellen", giftete er auf der Pressekonferenz. Und Kevin Durant meinte: "Eine Schwachsinnsaktion."

Schon im Januar Zoff mit Westbrook

Villanueva wurde von Dallas' Trainer Rick Carlisle gar nicht, Anderson nur 14 Minuten eingesetzt. Der 22-Jährige kam auf sechs Punkte, fünf Assists und einen blockte drei Sekunden vor Schluss einen Korbleger von Durant ab, der das 86:85 für Oklahoma City bedeutet hätte.

Anderson spielte die Provokation anschließend herunter: "Nichts passiert. Charlie ist da einfach zwischengeraten, um sich die Füße zu vertreten. Aber beide Teams waren bereit zu spielen."

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Zumindest bei Villanueva und Westbrook hat der Zoff eine Vorgeschichte: Mitte Januar wurde der Backup von Dirk Nowitzki des Feldes verwiesen, nachdem er Westbrook an den Nacken gepackt hatte. Der war zuvor mit J.J. Barea aneinadergeraten.

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