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München und Oklahoma City - Nach dem Playoff-Aus der Mavericks gehen die Spekulationen um Dirk Nowitzkis Zukunft los. Er zieht ein Karriereende nicht in Betracht, einen Klubwechsel nur in einem Fall.

Von Robin Wigger und Dean Walle

"Auf keinen Fall."

Auf die Frage nach einem möglichen Karriereende hatte Dirk Nowitzki eine klare Antwort parat.

Nach dem Aus der Dallas Mavericks in den NBA-Playoffs gegen die Oklahoma City Thunder gingen sofort die Diskussionen um Nowitzkis Zukunft los.

"Es hat Spaß gemacht dieses Jahr", ergänzte Nowitzki: "Ich kann mich noch einigermaßen bewegen." Bis 2017 hat der 37-Jährige noch Vertrag, in diesem Sommer könnte er aber aussteigen. Doch wahrscheinlich wird der deutsche Superstar weiter im Dallas-Trikot auflaufen.

Rookie will nerven

"Ich habe damals für drei Jahre unterschrieben und gehe fest davon aus, dass ich die drei Jahre hier bin. Ich habe immer gesagt, dass ich meine Karriere als Mav beenden will", sagte Nowitzki. Nur ein Umbruch bei den Mavs könnte ihn zum Umdenken bewegen.

"Nur einen Rebuild, einen Neuaufbau mit den Jungen mache ich nicht. Das habe ich immer gesagt und das wird sich nicht ändern", so Nowitzki, der die Spekulationen um einen möglichen Weggang "etwas komisch" fand: "Es war nie im Gespräch, dass ich irgendwo anders hin will. Deswegen mache ich mir keinen großen Kopf drüber."

Auch sein Coach Rick Carlisle sieht Nowitzkis Zukunft in Dallas. "Wir hoffen, dass dies nicht das letzte Spiel von Dirk war. Ich werde im Sommer nach Deutschland fliegen und ihn davon überzeugen", so Carlisle.

Für Rookie Justin Anderson, der in der entscheidenden Saisonphase wichtige Akzente setzen konnte, steht ein Verbleib außer Frage. "Er geht nirgendwo hin. Nein, nein, nein, nein. Er ist so wichtig für mich und für diese Organisation", sagte Anderson auf SPORT1-Nachfrage und erklärte seine Strategie: "Ich werde ihm jeden Tag schreiben, bis er den nächsten Vertrag unterschreibt, wenn ich muss."

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Nowitzki nicht in Dallas? "Komisch"

Teamkollege Devin Harris sieht Nowitzki ebenfalls nur in einem Trikot. "Ich habe noch nie ein Dallas-Team ohne Nowitzki gesehen. Ich kann mir seinen Abgang nicht vorstellen", sagte Harris bei SPORT1 und schickte ein Lob hinterher: "Er ist der ultimative Kämpfer. Er ist wie ein guter Wein, der mit dem Alter besser wird. Ich kenne keinen, der härter arbeitet als er."

Dwight Powell bezeichnete die Vorstellung von Nowitzki in anderen Farben als "merkwürdig". Allerdings betonte der Big Man, dass Nowitzki auch bei einem Abgang nicht wirklich weg wäre: "Er hat solch ein Vermächtnis hinterlassen."

Den alternden Mavericks steht also die schwierige Aufgabe bevor, konkurrenzfähig zu bleiben und gleichzeitig die Zukunft nach Nowitzki nicht außer Acht zu lassen.

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