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Die Golden State Warriors verlieren völlig überraschend gegen die Minnesota Timberwolves. Das Rennen um den Rekord wird nun auf den letzten Metern entschieden.

So kennt man die Golden State Warriors in dieser Saison bislang nicht: Das Team um Stephen Curry hat sich auf dem Weg zum neuen Rekord in der NBA selbst ein Bein gestellt und gegen die Minnesota Timberwolves überraschend eine 117:124 (106:106; 55:46)-Niederlage nach Verlängerung kassiert.

Dabei schenkten die Warriors einen 17-Punkte-Vorsprung her und verpassten es in der Schlussphase mehrfach, den Sieg perfekt zu machen. Es war das erste Mal seit 115 Spielen, dass das Team einen solchen Vorsprung aus der Hand gab.

Bulls oder Warriors?

Die anvisierten 73 Siege in der regulären Saison, die neuen NBA-Rekord bedeuten würden, sind damit nur noch möglich, wenn Oakland alle vier verbleibenden Partien gewinnt. Dabei muss Golden State allerdings auch noch zweimal gegen San Antonio, das derzeit zweitbeste NBA-Team, antreten.

Der Rekord der Chicago Bulls aus der Ära Michael Jordan liegt bei 72 Siegen. Die Bulls können sich nun berechtigte Hoffnungen machen, dass die Bestmarke hält. Vielleicht schickt Jordan eine GLückwunschkarte nach Minnesota. (Inside US ab 23.30 Uhr im TV auf SPORT1)

Zuletzt hatte Scottie Pippen gestichelt, im direkten Vergleich hätten die Warriors gegen die Bulls von damals keine Chance.

Curry nicht so treffsicher wie sonst

Curry erzielte 21 Punkte und gab 15 Assists, war mit sieben von 25 Würfen aus dem Feld allerdings nicht so treffsicher wie sonst.

Bei den T-Wolves überzeugte Andrew Wiggins mit 32 Zählern. Er war es auch, der für die Gäste 19 Sekunden vor Schluss ausglich.

Es war überhaupt erst die zweite Heimniederlage für die Warriors in dieser Saison und die neunte Pleite insgesamt. Ob der legendäre Rekord fällt oder nicht, entscheidet sich in der kommenden Woche.

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