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Stan van Gundy scheut keine Konfrontation mit den Schiedsrichtern
Stan van Gundy scheut keine Konfrontation mit den Schiedsrichtern © Getty Images

Detroits Trainer beklagt sich noch während des Spiels in Cleveland über die Bevorzugung LeBron James'. Der Coach will die Pleite aber nicht auf die Schiedsrichter schieben.

Dass LeBron James und Co. in der NBA eher mit Regelverstößen durchkommen als andere Spieler, scheint ein offenes Geheimnis.

Dieser vermeintliche Bonus brachte nun auch Stan van Gundy in den Playoffs auf die Palme. Der Trainer der Detroit Pistons beklagte sich bereits während des Spiels in Cleveland über die Leistung der Unparteiischen (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US).

"Kann machen, was er will"

"Ein paar Pfiffe haben unsere Jungs aus der Ruhe gebracht", sagte van Gundy nach dem ersten Viertel bei ESPN. "Sie müssen eines verstehen: LeBron ist LeBron. Sie (Schiedsrichter, Anm. d. Red.) werden keine Offensivfouls gegen ihn pfeifen. Er kann machen, was er will. Das müssen sie verstehen."

(Alles zum US-Sport auch um 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports)

Van Gundy rudert zurück

Nach dem Spiel relativierte Detroits Trainer seine Aussagen jedoch wieder: "Ich denke, es hat sich ziemlich gut ausgeglichen. Aber am Anfang dachte ich, dass es zwei ziemlich offensichtliche Offensivfouls von ihm waren", sagte der 56-Jährige.

"Aber das sind nur zwei Pfiffe eines gesamten Spiels. Die Schiedsrichterleistung hat nichts mit der Niederlage zu tun. Sie haben einen guten Job gemacht. Das Spiel wurde von den Spielern auf dem Parkett entschieden, so wie es sein sollte."

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