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Oklahoma City und München - Steven Adams von den Oklahoma City Thunder muss beim Sieg gegen die Warriors hart einstecken. Der Tritt in seine Weichteile ist dabei kein Einzelfall.

Bei der Erdrutsch-Pleite bei den Oklahoma City Thunder leisteten die Golden State Warriors kaum Gegenwehr.

Unrühmliche Ausnahme: Draymond Green, der für den Aufreger des Spiels sorgte. Der Power Forward des Titelverteidigers wurde beim Korbleger von Steven Adams gefoult und trat seinem Gegenspieler danach zwischen die Beine.

"Sowas passiert die ganze Zeit. Das ist Teil des Spiels", verteidigte Head Coach Steve Kerr seinen Spieler.

Green kein Ersttäter

Adams, dem vor Schmerzen "ein paar Tränen kamen", wollte dagegen nicht an einen Zufall glauben. "Das sind meine besten Freunde: Batman und Robin. Das ist schon einmal passiert. Der Kerl ist ziemlich treffsicher", sagte der Neuseeländer.

Absicht oder nicht? Die Meinungen gehen auseinander © SPORT1

Tatsächlich rammte ihm Green bereits in Spiel 2 das Knie in die Weichteile.

"Ich will nicht beurteilen, ob es Absicht war oder nicht", sagte Thunder-Trainer Billy Donnovan. "Aber es ist offensichtlich zweimal in den vergangenen zwei Spielen passiert. Das wird sich die Liga anschauen."

Green entschuldigt sich

"Ich versuche nicht, jemandem in die Männlichkeit zu treten", rechtfertige sich derweil Green. "Ich bin mir sicher, dass er eines Tages Kinder haben will. Ich will das nicht auf dem Basketballfeld verhindern."

Der 26-Jährige will sich jedoch bei Adams entschuldigen. Ihm droht noch eine nachträgliche Sperre.

Erst am Sonntagabend wurde Dahntay Jones von den Cleveland Cavaliers für einen Schlag in die Weichteile für eine Partie gesperrt.

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