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Steph Curry kam im vierten Finalspiel auf 38 Punkte, 6 Assists und 5 Rebounds für die Warriors
Steph Curry kam im vierten Finalspiel auf 38 Punkte, 6 Assists und 5 Rebounds für die Warriors © Getty Images

Cleveland - Golden State gewinnt ein wildes Final-Spiel 4 in Cleveland und braucht nur noch einen Sieg. Die "Splash Brothers" erwachen, Draymond Green hat Zoff mit LeBron James.

Die Golden State Warriors stehen nach einem wilden vierten Duell mit den Cleveland Cavaliers vor der erneuten Krönung in der NBA.

Der Titelverteidiger gewann dank 17 Dreiern - Rekord in einem Finalspiel - mit 108:97 (50:55) bei den Cavs, die ihre erste Heimpleite in den diesjährigen Playoffs bezogen.

Das Team von MVP Steph Curry, der mit 38 Punkten Topscorer der Partie war, kann den Sack in der Best-of-Seven-Serie nun bereits in Spiel 5 daheim in Oakland (Di., 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) zumachen. Alle 32 Teams, die in den Finals 3:1 vorne lagen, wurden auch Meister.

© SPORT1

Nach drei mäßigen Auftritten wachten die "Splash Brothers" Curry und Klay Thompson (25 Punkte) endlich auf. "Er ist Stephen Curry. Er ist nicht ohne Grund MVP", kommentierte Head Coach Steve Kerr Currys Leistung.

Der Superstar selbst wollte sich noch nicht allzu sehr feiern lassen: "Die Arbeit ist offensichtlich noch nicht getan. Ich bin sehr froh, dass ich endlich mal wieder ein bissen was zeigen konnte, aber wir sind noch nicht durch", sagte er nach dem Spiel.

Fatale Durststrecke im Schlussviertel

Der dritte All-Star der Warriors, Draymond Green, traf zwar nur zwei seiner neun Wurfversuche, steuerte aber zwölf Rebounds bei. Nachdem er sich wiederholt mit LeBron James verhakt hatte, musste er sich drei Minuten vor Schluss einiges vom erbosten Superstar der Cavaliers anhören.

James schrammte mit 25 Punkten, 13 Rebounds und neun Assists knapp am Triple-Double vorbei, sein Spielmacher Kyrie Irving kam auf 34 Punkte.

Die Gastgeber gaben das Spiel Mitte des Schlussviertels aus der Hand, als sie sechseinhalb Minuten keinen Feldkorb produzierten und durch einen 12:1-Zwischenspurt Golden States mit 84:93 in Rückstand gerieten.

Packendes Duell der Playmaker

Curry war es dann auch vorbehalten, mit einem gefühlvollen Korbleger über Irving zum 98:89 knapp eine Minute vor Schluss die letzten Zweifel am ersten Auswärtssieg dieser Finals zu beseitigen.

Dabei hatten die Highlights im Playmaker-Duell zunächst dem All-Star der Cavs gehört, der Curry erst spektakulär abblockte und später mit einem Überkreuz-Dribbling aus der Balance brachte.

Die Cavs begannen wie zwei Tage zuvor mit Richard Jefferson. Olympiasieger Kevin Love, zurück im Kader nach einer in Spiel 2 zogezogenen Gehirnerschütterung, kam erstmals seit mehr als sechs Jahren von der Bank, agierte aber durchwachsen (elf Punkte, fünf Rebounds).

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