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Oklahoma City Thunder v Golden State Warriors - Game Seven
Die Oracle Arena in Oakland erlebt auch in diesem Jahr die Duelle um die NBA-Krone © Getty Images

LeBron James steht im Duell mit den Golden State Warriors vor dem Sprung an die Spitze einer Bestenliste. Ein Spieler ist jetzt schon Meister. Zahlen und Fakten zum NBA-Finale.

Es ist das Duell, auf das (fast) alle gehofft haben. 

Mit den Golden State Warriors und den Cleveland Cavaliers treffen in der Endspielserie der NBA (Spiel 1 am Freitag ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) der Hauptrundensieger des Westens und der des Ostens aufeinander. Zudem ist es die Neuauflage des Vorjahresfinals. Damals setzten sich die Warriors um Stephen Curry in sechs Spielen gegen LeBron James und die Cavaliers durch.

SPORT1 hat Zahlen und Fakten zum NBA-Finale.

- LeBron James will den Fluch der Stadt beenden. Cleveland hat noch nie einen NBA-Titel gewonnen, in der Stadt gab es seit dem Gewinn des Super Bowls der Cleveland Browns 1964 keinen Triumph in den Major Leagues zu feiern. Zum dritten Mal in den letzten neun Jahren stehen die Cavs im NBA-Finale - immer mit dabei: James. Sind aller guten Dinge drei

- Für die Warriors wäre es dagegen die fünfte Meisterschaft. Damit würden sie mit den San Antonio Spurs gleichziehen, die auf Rang vier der Titelträger liegen. Der achte Trip in die Finals bedeutet ebenfalls Platz vie

- Beide Teams sind fit - soweit es zu diesem Zeitpunkt der Saison möglich ist. Im letzten Jahr musste Cleveland ohne Kevin Love auskommen, Kyrie Irving spielte nur eine Partie. "Wir sind besser auf die Finals vorbereitet als letztes Jahr", sagte James

- Dreier, wir brauchen Dreier! Die Warriors stellten in der regulären Saison mit 1077 verwandelten Dreiern, Stephen Curry alleine mit 402, NBA-Rekorde auf. Cleveland sorgte mit 880 Treffern für eine neue Klub-Bestmarke. In den Playoffs trafen die Cavs bislang im Schnitt die meisten Dreier, auf Rang zwei: Golden State. In der Serie gegen OKC toppten Klay Thompson (30) und Curry (32) die bisherige Bestmarke für Dreier in einer Serie von Ray Allen (28, 2001)

- Es ist das 14. Mal in der Historie, dass zwei Teams in zwei Jahren nacheinander aufeinandertreffen. Die Bilanz spricht für die Cavaliers, nur sechs Mal konnte sich der Titelverteidiger im Rematch durchsetzen, in den letzten sieben Malen sogar nur ein Mal

- Nur elf Spieler konnten in der NBA-Geschichte ihren MVP-Titel verteidigen. Mit James und Curry duellieren sich im Finale zwei dieser Stars

- Auch das Trainerduell ist spannend: Steve Kerr (Golden State) will als erst zweiter Coach nach John Kundla (1948 und 1949 mit den Minneapolis Lakers) in seinen ersten zwei Jahren als Trainer Meister werden. Tyronn Lue (Cleveland) nimmt sich dagegen Kerr und damit den Titel in seinem Debütjahr als Vorbild. Er wäre damit der achte Trainer, dem dies gelingen würde. Zudem wäre er nach Kerr, Rick Carlisle (Dallas Mavericks), Gregg Popovich (San Antonio Spurs), Doc Rivers (Los Angeles Clippers / mit Boston) und Erik Spoelstra (Miami Heat) der sechste aktive Coach mit einem Ring

- James ist der erste Spieler seit 50 Jahren, der an sechs Endspielen in Folge teilnimmt. Er ist zudem der erste Profi, der nicht bei den Boston Celtics spielt, dem dieses Kunststück gelingt

- Mit zwei Dreiern würde James (55) in der ewigen Liste der Finals an Robert Horry (56) vorbeiziehen und die Spitzenposition erobern

- James und Curry wurden im gleichen Krankenhaus in Akron, Ohio geboren

- Anderson Varejao kann sich in gewisser Weise unabhängig vom Ausgang des Finals als Meister fühlen. Denn der Center begann die Saison in Cleveland, bevor er von den Warriors unter Vertrag genommen wurde. Noch nie spielte ein Akteur in einer Saison für beide Finalisten

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