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Mark Cuban (l.) entschied sich gegen eine Verlängerung von Chandler Parsons
Mark Cuban (l.) entschied sich gegen eine Verlängerung von Chandler Parsons © Getty Images

Chandler Parsons findet das Verhalten von Mavs-Besitzer Mark Cuban "schockierend". Er hätte gedacht, dass er länger als zwei Jahre in Dallas bleiben würde.

Chandler Parsons' Kapitel bei den Dallas Mavericks ist bereits nach zwei Jahren beendet. Der Small Forward unterschrieb im Sommer bei den Memphis Grizzlies.

An seinem Abgang soll allerdings besonders Mark Cuban Schuld sein. Der Mavs-Besitzer habe die Entscheidung getroffen, sich nicht wirklich um einen Verbleib Parsons zu bemühen. Der 27-Jährige soll durchaus bereit gewesen zu sein, länger in Dallas zu bleiben.

"Ich dachte, ich werde viel länger in Dallas sein. Aber so ist das Geschäft, Mark macht die Entscheidungen. Er hatte andere Pläne", sagte Parsons bei ESPN. Auf die Frage, ob er von den Mavs enttäuscht sei, antworte Parsons: "Es war eher schockierend."

Zuletzt hatte auch Dirk Nowitzki Cubans Handlungen kritisiert.

In Memphis unterzeichnete Parsons einen Maximalvertrag über 94 Millionen Dollar. Dallas wollte ihm diesen nach zwei verletzungsgeplagten Jahren nicht geben und entschied sich für eine Verpflichtung von Harrison Barnes zu ähnlichen Konditionen.

Auch zu den Fans der Mavericks äußerte Parsons Unverständnis. Er bezeichnete sie zwar als großartig, hinterfragte aber auch deren negativen Gefühle. "Sie verstehen die ganze Geschichte nicht. Ich habe in Dallas alles für die Stadt, das Team und die Organisation gemacht. Dass ich mich zwei Mal verletzt habe, war Pech", meinte Parsons.

Bei den Grizzlies erhofft er sich eine größere Rolle. "Ich hatte eigentlich nie die Möglichkeit, ein Schlüsselspieler in der Offensive zu sein", so Parsons über seine Zeit in Dallas. Das wollte er aber nicht als Kritik an Coach Rick Carlisle verstehen: "Ich habe es geliebt, für ihn zu spielen."

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