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Jeremy Lin wurde 2010 beim NBA-Draft verschmäht
Jeremy Lin wurde 2010 beim NBA-Draft verschmäht © Getty Images

Jeremy Lin löste 2012 in der NBA mit einem Rekord den "Linsanity"-Hype aus. Zuvor wollte er mit einem Versteckspiel die drohende Entlassung verhindern.

Jeremy Lin unterschrieb in diesem Sommer einen Vertrag über etwa 38,3 Millionen Dollar für drei Jahre bei den Brooklyn Nets.

In den vergangen Jahren verdiente sich der US-Amerikaner taiwanischer Herkunft durch seine Leistungen bei den Houston Rockets, Los Angeles Lakers und Charlotte Hornets den Vertrag.

Bekanntheitsgrad erlangte Lin aber bei seiner vorherigen Station bei den New York Knicks 2012, als der "Linsanity"-Hype entbrannte. In seinen ersten fünf Auftritten in der Starting Five der Knicks erzielte Lin insgesamt 136 Punkte und stellte damit einen NBA-Rekord auf.

Beinahe hätte es dieses Kapitel - und damit auch wohl nicht folgende NBA-Karriere - aber nicht gegeben. Das verriet Lin jetzt in einem Interview. Nach mehreren durchschnittlichen Partien hatte Lin zu Ohren bekommen, dass er entlassen werden sollte, falls er in der folgenden Partie nicht eine bessere Leistung zeige.

Aus diesem Grund ging Lin offenbar dem damaligen General Manager aus dem Weg. "Ich hatte große Angst, dass ich gecuttet werde. Jedes Mal, als ich den GM gesehen habe oder er zum Training und Werfen kam, bin ich ihm aus dem Weg gegangen", sagte Lin bei CCTV-5: "Ich wollte ihn nicht treffen oder sehen, ich wollte nicht, dass er mich sieht, weil ich dachte, er entlässt mich."

Im nächsten Spiel führte Lin die Knicks mit 25 Punkten, sieben Assists, fünf Rebounds und zwei Steals zum Sieg, anschließend folgte die Rekord-Phase. Da hat sich das Versteckspiel.

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