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Anthony Davis liefert eine Monstershow gegen die Denver Nuggets. Doch seine Rekordleistung ist zu wenig, weil Denvers Coach die richtige taktische Entscheidung trifft.

Mike Malone, der Coach der Denver Nuggets, musste vor dem Spiel gegen die New Orleans Pelicans eine schwierige Entscheidung treffen: Lässt er normal gegen Anthony Davis verteidigen, in der Hoffnung, dass kein anderer Pelicans-Spieler aufdreht; oder verpasst er dem Top-Spieler eine Spezialbewachung, in dem Wissen, dass er ihn vielleicht trotzdem nicht stoppen kann? (Spielplan der NBA).

Malone entschied sich für Option eins, ließ normal gegen Davis verteidigen. Der Power Forward nutzte seine Freiheiten und drehte mächtig auf (Tabelle der NBA).

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50 Punkte, 16 Rebounds, sieben Steals, fünf Assists und vier Blocks. Die Statistiken des 23-Jährigen beschreiben einen der besten Spieler der NBA. Er war der erste Spieler in der NBA-Geschichte, der mindestens 45 Punkte, 15 Rebounds, fünf Assists und fünf Steals hatte. Trotz der Monstershow von Davis war die Entscheidung von Nuggets-Coach Malone am Ende die richtige.

Aufholjagd hilft nicht

Sein Team gewann 107:102, weil die restlichen acht eingesetzten Spieler der Pelicans mit 52 Punkten nur zwei mehr machten als Davis allein. Die Nuggets spielten als Mannschaft viel ausgeglichener mit vier Spielern aus der ersten Fünf, die zweistellig punkteten. 

Nur die Leistung von Davis half den Pelicans überhaupt, einen 14-Punkte-Rückstand aus dem zweiten Viertel aufzuholen und sie in den letzten Minuten in Schlagdistanz für den Sieg zu bringen. Aber am Ende reichte die Aufholjagd nicht mehr.

Davis haderte mit dem verschlafenen Start. "Wir haben ihnen am Anfang zu viele einfache Würfe gegeben", sagte der 23-Jährige. "Wir haben uns eine Chance erarbeitet. Wir müssen zu Spielbeginn nur so spielen wie im dritten und vierten Viertel."

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