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Marshall Plumlee wurde nach vier Jahren bei Duke im NBA-Draft übergangen - bevor die Knicks den Center im Juli holten
Marshall Plumlee wurde nach vier Jahren bei Duke im NBA-Draft übergangen - bevor die Knicks den Center im Juli holten © Getty Images

Die Knicks besiegen dank eines furiosen Auftritts ihres neuen Spielmachers Brandon Jennings die Nets. Ein Rookie kann seine unglaubliche Trickvorlage aber nicht verwerten.

Die New York Knicks haben endlich wieder einen virtuosen Regisseur. Nein, nicht Spike Lee, den Edelfan und Derwisch aus der ersten Reihe.

Und auch noch nicht den ehemaligen MVP Derrick Rose. Der weilte nämlich beim Preseason-Derby gegen die Brooklyn Nets in Los Angeles, um sich vor Gericht gegen den Vorwurf der Vergewaltigung zu verteidigen.

Die Gunst der Stunde nutzte Brandon Jennings, den die Knicks im Sommer für ein Jahresgehalt für fünf Millionen (nicht mal ein Viertel von Roses Verdienst) als Free Agent verpflichteten.

Vier Punkte und fünf Assists trug Jennings zum 116:98-Sieg der Knickerbockers bei, das klingt nicht gerade atemberaubend. Das aber waren zwei Trickanspiele, mit denen er Rookie Marshall Plumlee in Szene setzte.

Zunächst legte er dem Center mit einem einhändigen Pass rückwärts über seine Schulter einen Dunking vor.

Und im zweiten Spielviertel vernaschte er Nets-Youngster Yogi Ferrell mit einem bizarren Dribbling hinter dem Rücken zurück auf seine starke linke Hand, um dann in die Mitte auf Plumlee abzulegen.

Der wurde - nach einem nicht geahndeten Schrittfehler - gefoult, konnte den Ball nicht im Korb versenken und stolperte zu Boden. Im Ganzen die vielleicht kurioseste Szene der NBA-Vorbereitung.

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