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Dallas Mavericks v Denver Nuggets
Dirk Nowitzki kann sich einen Trainerjob in der Zukunft nicht vorstellen © Getty Images

Dirk Nowitzki schließt eine Zukunft als NBA-Headcoach aufgrund seiner Persönlichkeit kategorisch aus. Persönliche Rekorde sind für den Mavs-Star nur noch zweitrangig.

Dirk Nowitzki will nach dem Ende seiner NBA-Karriere nicht als Cheftrainer in der Basketball-Profiliga arbeiten. "Headcoach? Auf keinen Fall", sagte der 38-Jährige von den Dallas Mavericks einen Tag vor dem Saisonauftakt bei den Indiana Pacers in einer Telefonkonferenz. (Der NBA-Auftakt LIVE auf SPORT1 US)

Der Cheftrainerposten sei nie ein Ziel gewesen. "Ein Coach muss nicht nur Basketball kennen, er muss auch Charaktere mischen können, er muss motivieren können, er muss zusammenfauchen können. Das entspricht nicht meiner Persönlichkeit", so Nowitzki:

"Ich bin kein Typ, der eine 20-Minuten-Rede hält. Das kann ich nicht, das mag ich nicht."

Stattdessen könnte der Würzburger den Weg seines Mentors und Privattrainers Holger Geschwindner einschlagen. "Was Holger mit mir gemacht hat, das könnte Spaß machen. Spieler-Entwicklung, das würde ich mir zutrauen, das könnte ich mir vorstellen", sagte Nowitzki. (Dirk Nowitzki im SPORT1-Interview)

Mit Blick auf die neue Spielzeit ist der Superstar trotz der enttäuschenden Vorbereitung mit fünf Niederlagen aus sieben Spielen optimistisch. "Es war keine tolle Preseason. Die erste Fünf kam zusammen nicht so richtig in die Gänge", sagte der ehemals wertvollste NBA-Spieler:

"Ich glaube schon, dass wir Potenzial haben. Wir werden schon zusammenfinden. Schauen wir mal, wie die Saison anläuft."

Dass er in seiner 19. NBA-Spielzeit weitere Bestmarken aufstellen kann, interessiert den Champion von 2011 wenig: "Wenn man älter ist, will man nur noch den Mannschaftserfolg. Um Rekorde geht's mir nicht. Das ist zweitrangig."

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