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Golden State Warriors v Phoenix Suns
Steve Kerr lebt seine Emotionen am Spielfeldrand aus © Getty Images

Der Trainer der Golden State Warriors wird erneut mit einer Geldstrafe belegt. In einer Radioshow lässt er sich über das Fehlverhalten von Schiedsrichtern in der NBA aus.

Steve Kerr, Trainer der Golden State Warriors, wurde wegen öffentlicher Kritik an Schiedsrichtern zu einer Geldstrafe von 25.000 Dollar verurteilt. Das teilte die NBA am Sonntag mit.

Nach dem Spiel der Warriors am vergangenen Mittwoch bei den Toronto Raptors sprach Kerr mit dem Radiosender KNBR 680. Als das Gespräch über die zunehmende Nichtahndung von Schrittfehlern ging, sprach sich Kerr in Rage (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

"Habt ihr den Zug von DeMar DeRozan zum Korb genossen? Jeder auf dieser Erde hat gesehen, dass es Schritte waren. Nur nicht die drei Leute, die wir dafür bezahlen, dass sie ihren Job machen. Ich verstehe es nicht. Das ist bizarr", sagte Kerr zu den Gastgebern der Radioshow.

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Kerr nahm Bezug auf eine Spielszene, in der DeRozan offensichtlich vier Schritte machte, ohne dass die Schiedsrichter dies ahndeten.

Einmal in Fahrt gekommen, war Kerr nicht mehr zu stoppen: "Sie betrachten alles, außer was sie betrachten sollten, was die Grundregel des Spiels ist: Schritte."

Es ist nicht das erste Mal, dass der Warriors-Coach mit einer Geldstrafe belegt wird.

Im Juni mussten er und Stephen Curry nach Spiel sechs der Playoff-Finals gegen die Cleveland Cavaliers jeweils 25.000 Dollar bezahlen. Kerr hatte damals seinen Spieler auf der Pressekonferenz für dessen Verhalten nach seinem sechsten Foul verteidigt. 

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